Ausbildung

Allem voran Professionalismus

Gazprom ist ein globales Energieunternehmen. Unsere Kollegen arbeiten in allen Zeitzonen und praktisch in allen geographischen Breiten, nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern. Die Belegschaft des Konzerns gehört zu den wichtigsten und wertvollsten Gazprom-Ressourcen, denn der Erfolg eines Unternehmens hängt von seinen Mitarbeitern ab.

Lagerstätte Priraslomnoje in der Petschorasee

Lagerstätte Priraslomnoje in der Petschorasee

Die Arbeitsabläufe bei Gasförderung und Gaslieferung an Verbraucher sind überaus kompliziert und verlangen dem Personal Fachkenntnisse und Fertigkeiten ab. Um an den Verbraucher zu gelangen, muss Erdgas einen langen Weg durchmachen: Es muss aus der Bohrung in einer Lagerstätte in eine Gaspipeline eingeleitet werden und anschließend viele Kilometer zurücklegen. In jeder Phase ist eine aufeinander abgestimmte und präzise Arbeit von Fachkräften vonnöten, die Teile eines gut geeichten Mechanismus darstellen. Deshalb müssen Fachkräfte in der Gasbranche echte Profis sein und mit voller Einsatzbereitschaft arbeiten.

Dispatcherzentrale eines Gasfeldes

Dispatcherzentrale eines Gasfeldes

Gasfachkraft ist der beste Beruf

Wir wissen die Arbeit eines jeden Kollegen zu schätzen und bemühen uns, komfortable und sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen sowie bestmögliche Voraussetzungen für Entwicklung und berufliches Vorankommen zu gewährleisten.

Gazprom ist sich dessen bewusst, dass Professionalismus mit einer hochwertigen Ausbildung beginnt, und setzt seit mehreren Jahren Sonderprogramme für eine Kooperation mit angesehenen Fachhochschulen um. Die Zusammenarbeit besteht in einer gezielten Ausbildung von Fachkräften und einer Vervollkommnung von Bildungsprogrammen, um Kosten für die Einarbeitung von Nachwuchsfachkräften an neuen Arbeitsplätzen zu minimieren. Gazprom zielt auf eine zukunftsorientierte Personalschulung ab. Sie wird für die Implementierung strategischer Projekte und den Einsatz innovativer Technologien benötigt. Auf diese Weise werden auch die besten Absolventen für den Konzern akquiriert und die Weiterbildung von Konzern-Mitarbeitern gewährleistet.

Professionalismus beginnt mit einer hochwertigen Ausbildung

Professionalismus beginnt mit einer hochwertigen Ausbildung

Gazprom wählte 17 russische Bildungsanstalten als Partnerhochschulen des Konzerns aus. Dazu gehören:

  • Nationale Technologische Forschungsuniversität Kasan;
  • Staatliche Technische Bauman-Universität Moskau (Nationale Forschungsuniversität);
  • Staatliche Lomonossow-Universität Moskau;
  • Nationale Forschungsuniversität Higher School of Economics;
  • Nationale Polytechnische Forschungsuniversität Tomsk;
  • Russische Staatliche Gubkin-Universität für Erdöl und Gas (Nationale Forschungsuniversität);
  • Universität für Bergbau Sankt Petersburg;
  • Staatliche Technische Marineuniversität Sankt Petersburg;
  • Staatliche Universität für Wirtschaft Sankt Petersburg;
  • Polytechnische Peter-der-Große-Universität Sankt Petersburg;
  • Industrielle Universität Tjumen;
  • Staatliche Technische Erdöluniversität Ufa;
  • Staatliche Technische Universität Uchta.

Hochschulen, die als Sonderpartner der Gazprom gelten:

  • Graduate School of Management an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg;
  • Staatliche Admiral-Makarow-Universität für See- und Binnenschifffahrt;
  • Nordöstliche Föderale Ammossow-Universität;
  • Staatliche Elektrotechnische Universität LETI Sankt Petersburg.

Bei der Auswahl ging man davon aus, inwiefern die Fachrichtungen von Forschungsarbeiten an diesen Hochschulen den technologischen Prioritäten des Konzerns entsprechen. Man berücksichtigte Ergebnisse der wissenschaftlichen und innovativen Tätigkeit, Wettbewerbsvorteile im Bildungsbereich, internationale Anerkennung und finanzielle Stabilität.

Gegenwärtig gehören der Gazprom zwei Berufsfachschulen an:

  • Gazprom College Volgograd;
  • Gazprom Vocational School Novy Urengoy.

Die Gazprom und deren Tochtergesellschaften helfen den Bildungsanstalten bei der Ausstattung von Labors und Simulationsanlagen, bei der Vorbereitung von Lehrmaterial und der Gestaltung von Studentenpraktika. Die Hoch- und Berufsfachschulen engagieren wiederum Führungskräfte und Mitarbeiter der Gazprom-Gruppe als Dozenten.

Studenten sind unsere Zukunft

Um Personalreserven für die Zukunft zu schaffen und die Berufsberatung zu verbessern, wird bei der Gazprom seit 2014 das Projekt Gazprom-Klassen umgesetzt.

Tochtergesellschaften und Unternehmen der Gazprom sowie Hoch- und Berufsfachschulen treffen eine Reihe von Maßnahmen für die Auswahl besonders aussichtsreicher Abiturienten, um ihre weitere gezielte Ausbildung nach Programmen für Hoch- und Berufsfachschulen zu organisieren.

Seit 2016 veranstaltet die Gazprom mit Unterstützung ihrer Partnerhochschulen eine Branchenolympiade der Gazprom für Schüler. Sie soll dazu dienen, begabte Schüler, die sich für wissenschaftlich-technische Fachrichtungen interessieren, technisch kreativ sind, eine innovative Denkweise an den Tag legen und eine Berufslaufbahn in der Gasbranche planen, aufzusuchen.

Gazprom veranstaltet gemeinsam mit 13 renommierten russischen Hochschulen seit 2018 die Studentenolympiade der Gazprom.

Die Teilnehmer der Olympiade können ihre Kenntnisse in einem intellektuellen Wettbewerb testen, ihre technischen kreativen Fähigkeiten und innovative Denkweise unter Beweis stellen und die Chance erhalten, bei der Gazprom ein Praktikum zu machen und angestellt zu werden.

Die Olympiade findet in folgenden Fachrichtungen statt, die zu den Schwerpunktbereichen der Partnerhochschulen der Gazprom gehören:

  • Erdöl- und Erdgasgeschäft;
  • Elektrizitätswirtschaft und Elektrotechnik;
  • Wirtschaft;
  • Energie- und ressourcensparende Prozesse in der chemischen Technologie, Ölchemie und Biotechnologie;
  • Steuerung technischer Systeme;
  • Rundfunk- und Telekommunikationssysteme;
  • Angewandte Geologie;
  • Chemische Technologie;
  • Schiffbau, Ozeantechnik und Systemtechnik an Objekten der Offshore-Infrastruktur;
  • Informationssysteme und Technologien.

Gezielte Ausbildung

Die gezielte Ausbildung bei der Gazprom erfolgt nach Maßgabe der Föderalen Gesetze vom 29. Dezember 2012 Nr. 273-FZ und vom 3. August 2018 Nr. 337-FZ sowie der Regierungsverordnung der Russischen Föderation vom 21. März 2019 Nr. 302.

Um die Verfahrensweise, die in Rechtsätzen der Russischen Föderation für die gezielte Ausbildung von Fachkräften geregelt ist, einzuhalten, treffen Tochtergesellschaften und Unternehmen der Gazprom (nachstehend – Konzern) umfassende Maßnahmen zur Berufsberatung und Auswahl, um die besten und aussichtsreichsten Bewerber für die gezielte Ausbildung auszusuchen (Olympiaden in verschiedenen Disziplinen, Tests, Fragebögen, Vorstellungsgespräche, Portfolio-Wettbewerb und andere Auswertungsmaßnahmen).

Auf die Bewerberliste für die gezielte Ausbildung nach Hochschulprogrammen werden Studierende an Hoch- und Berufsschulen sowie Schüler aus Gazprom-Klassen, regionalen Vorbereitungslehrgängen an Partnerhochschulen der Gazprom, Sieger und Preisträger der Branchenolympiade der Gazprom für Schüler, der Studentenolympiade der Gazprom sowie besonders aussichtsreiche Absolventen von Bildungsanstalten, die sich an Standorten des Konzerns befinden, gesetzt.

Seit 2007 findet in Nowy Urengoi (Autonomer Bezirk der Jamal-Nenzen) der öffentliche Wettbewerb für Nachwuchsfachkräfte „Erfolgreicher Start“ statt.

Um Studierende, die eine gezielte Ausbildung machen, für besondere Erfolge beim Studium zu motivieren, veranstaltet Gazprom jährlich einen Wettbewerb für ein Sonderstipendium. Es wird Studierenden von Hoch- und Fachschulen verliehen.

Über 10.000 Studierende von Hoch- und Berufsfachschulen machen jährlich ein Praktikum in Produktionsstätten von Tochtergesellschaften und Unternehmen der Gazprom.

Über 10.000 Studierende machen jährlich ein Praktikum bei Gazprom

Über 10.000 Studierende machen jährlich ein Praktikum bei Gazprom

Investitionen ins Humankapital

Bei Gazprom gilt das System der fortlaufenden unternehmensinternen beruflichen Weiterbildung des Personals. Es zielt auf die Fortbildung der Mitarbeiter ab, da die Anforderungen an Produktion und Arbeitsqualität zunehmen, neue Technologien eingesetzt werden und neue Regionen, in denen die Unternehmensgruppe präsent ist, hinzukommen. Die Weiterbildung erfolgt in Bildungsstätten der Gazprom, in Zentren für duale Ausbildung der Gazprom-Tochtergesellschaften und auf Basis renommierter russischer Hochschulen.

Die Ansätze der Gazprom bei der Aus- und Weiterbildung von Personal ermöglichen es, Kenntnisse des Personals effizient zu managen und ein Potential an Arbeitskräften zu bilden, das die Erzielung einer innovativen Entwicklung sichern kann. Über 300.000 Mitarbeiter der Gazprom-Gruppe machen jährlich Weiterbildungs- und Umschulungslehrgänge.

Besonderes Augenmerk der Gazprom gilt der Arbeit mit jungen Fachkräften. Der Konzern geht von einem individuellen Ansatz bei der Ausbildung und Entwicklung dieser Arbeitnehmergruppe aus. Jedes Jahr werden im Konzern über 2.000 Fachkräfte mit Hoch- und Berufsschulabschluss angestellt. Im Konzern wurde der Jugendkoordinationsrat von Tochtergesellschaften und Unternehmen der Gazprom etabliert. In Tochtergesellschaften sind Beiräte junger Wissenschaftler und Fachkräfte tätig und finden wissenschaftlich-technische Konferenzen junger Fachkräfte statt, an denen Mitarbeiter der Tochtergesellschaften im Alter bis zu 35 Jahren teilnehmen.

Über 3.000 Gazprom-Mitarbeiter nehmen jährlich an Weiterbildungsprogrammen teil

Über 3.000 Gazprom-Mitarbeiter nehmen jährlich an Weiterbildungsprogrammen teil

In Gazprom-Tochtergesellschaften arbeiten mehr als 2.000 promovierte und mehr als 120 habilitierte Doktoren.

Bei der Gazprom VNIIGAZ wurden Graduiertenlehrgänge organisiert und zwei Promotionsausschüsse gebildet. Sie nehmen Doktorarbeiten für Promotionen und Habilitationen in sechs wissenschaftlichen Fachrichtungen entgegen.

Die Gazprom gewährt Mitarbeitern ihrer Tochtergesellschaften, die eine Graduiertenausbildung für das Doktorat machen, auch verschiedene Stipendien.

Darüber hinaus kooperieren Gazprom-Tochtergesellschaften mit regionalen Bildungsanstalten für die Aus- und Weiterbildung von Personal, das in den Regionen, in denen diese Gesellschaften ihre Produktionstätigkeit ausüben, ansässig ist.