Gazprom setzt weiterhin strategische Projekte im Verwaltungsgebiet Leningrad um

PRESSEMITTEILUNG

Heute fand in Sankt Petersburg ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und dem Gouverneur des Verwaltungsgebietes Leningrad, Alexander Drozdenko, statt.

In Sankt Petersburg fand ein Arbeitstreffen zwischen Alexey Miller und dem Gouverneur des Verwaltungsgebietes Leningrad, Alexander Drozdenko, statt
In Sankt Petersburg fand ein Arbeitstreffen zwischen Alexey Miller und dem Gouverneur des Verwaltungsgebietes Leningrad, Alexander Drozdenko, statt

Alexey Miller und Alexander Drozdenko während des Treffens

Die Partner diskutierten über Abläufe bei der Umsetzung des Abkommens über Zusammenarbeit. Festgestellt wurde, dass das Verwaltungsgebiet Leningrad ein strategischer Partner von Gazprom ist. Durch das Territorium dieser Region verlaufen Pipelines des Nördlichen Gastransportkorridors, der Hauptroute für Gaslieferungen von der Halbinsel Jamal an Verbraucher im europäischen Teil Russlands und für Exporte. Derzeit arbeitet der Konzern an dessen Erweiterung. Unter anderem wird die Rekonstruktion der Ferngasleitung Serpuchow – Leningrad sowie der Pipelines Kohtla-Järve – Leningrad, Beloussowo – Leningrad, zwischen denen eine Verbindungsleitung gebaut wird, fortgesetzt. Mit vorrangigen Bau- und Montagearbeiten an neuen Gastransportkapazitäten zwischen Grjasowez (Verwaltungsgebiet Wologda) und dem Finnischen Meerbusen wurde begonnen.

Um ihre Stellung auf dem Markt für verflüssigtes Erdgas (LNG) zu stärken, errichtet Gazprom in der Gegend um die Verdichterstation Portowaja einen Komplex zur Produktion, Speicherung und Transport von LNG. Das Projekt für die Errichtung des großtonnagigen Betriebs Baltic LNG in der Nähe des Hafens Ust-Luga wird für die Umsetzung vorbereitet.

In den Jahren 2012–2016 betrugen die Kapitalanlagen des Konzerns in die Entwicklung des Gastransportsystems in dieser Region und in den Bau des LNG-Betriebs in der Gegend um die Verdichterstation Portowaja 118,5 Milliarden Rubel. 2017 lagen die Investitionen bei 65,3 Milliarden Rubeln.

Gazprom setzt weiterhin strategische Projekte im Verwaltungsgebiet Leningrad um
Gazprom setzt weiterhin strategische Projekte im Verwaltungsgebiet Leningrad um

Verdichterstation Portowaja

Besonderes Augenmerk galt während des Treffens der Gasifizierung des Verwaltungsgebietes Leningrad. Festgestellt wurde, dass Gazprom 2003–2016 für diese Zwecke sieben Milliarden Rubel aufbrachte. Es wurden 38 Gasleitungen mit einer Gesamtlänge von rund 460 Kilometern zwischen Siedlungen verlegt. Der Gasifizierungsstand stieg in diesem Zeitraum von 49,9 Prozent auf 67,4 Prozent (durchschnittlich liegt er in Russland bei 67,2 Prozent).

2017 schloss der Konzern den Bau einer Gasleitung zwischen Siedlungen im Kreis Wyborg ab und setzt die Errichtung fünf weiterer Ferngasleitungen fort: in den Kreisen Wolchow, Wsewoloschsk, Luga und Priosersk. Planungsunterlagen und Kostenvoranschläge für den Bau von 37 Ferngasleitungen und Gasverteilungsanlagen werden vorbereitet.

Während des Treffens wurden Abläufe bei großangelegten Arbeiten des Konzerns an der Modernisierung des Wärmeversorgungssystems im Verwaltungsgebiet Leningrad erörtert. 2007 bis 2016 baute Gazprom in dieser Region 30 moderne Kesselanlagen, unter anderem in der Stadt Tichwin. Derzeit läuft die Rekonstruktion der Heiznetze im Stadtbezirk Tichwin, die 2018 abgeschlossen werden soll.

Ein wichtiges Geschäftsfeld für die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Gazprom und der Regierung des Verwaltungsgebietes ist der erweiterte Einsatz von Erdgas als Kraftstoff. Heute werden in der Region zwei Erdgastankstellen von Gazprom in den Städten Gattschina und Kingissepp betrieben. Zwei Einheiten für komprimiertes Erdgas gibt es an Tankstellen in den Städten Tichwin und Tosno. Der Konzern plant, bis 2020 sechs weitere Erdgastankstellen im Verwaltungsgebiet Leningrad zu bauen.

Die Partner besprachen auch die vom Konzern geleisteten Arbeiten an der Errichtung einer modernen Sportinfrastruktur im Verwaltungsgebiet Leningrad. Im Rahmen des Programms „Gazprom für Kinder“ wurden fünf Sport- und Gesundheitszentren sowie 79 Sportplätze und Stadien auf Schulgeländen gebaut. Demnächst sollen zwei weitere Sport- und Gesundheitszentren in Betrieb genommen werden.

Gazprom setzt weiterhin strategische Projekte im Verwaltungsgebiet Leningrad um
Gazprom setzt weiterhin strategische Projekte im Verwaltungsgebiet Leningrad um

Ferngasleitungen im Verwaltungsgebiet Leningrad

Hintergrundinformation

Zwischen Gazprom und der Regierung des Verwaltungsgebietes Leningrad wurden folgende Dokumente unterzeichnet: Abkommen über Zusammenarbeit und über den erweiterten Einsatz von Erdgas als Kraftstoff, ein Vertrag über Zusammenarbeit in den Jahren 2016–2018, ein Memorandum über Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Investitionsprojekts für den Bau eines LNG-Werkes im Verwaltungsgebiet sowie ein Entwicklungsprogramm für die Gasversorgung und Gasifizierung der Region bis Ende 2020.

 

Weitere Artikel zum Thema