Österreich setzt 2017 einen neuen Rekord in Bezug auf russische Gasimporte

PRESSEMITTEILUNG

Heute fand in Sankt Petersburg ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und dem Vorstandsvorsitzenden der OMV AG, Rainer Seele, statt.

Alexey Miller während des Arbeitstreffens mit dem Vorstandsvorsitzenden der OMV AG, Rainer Seele
Alexey Miller während des Arbeitstreffens mit dem Vorstandsvorsitzenden der OMV AG, Rainer Seele

Alexey Miller (Zweiter von links)

Während des Treffens wurden aktuelle Fragen und Entwicklungsperspektiven für die Zusammenarbeit erörtert. Es ging unter anderem um Gaslieferungen. Festgestellt wurde, dass Österreich bereits Anfang November den historischen Rekord in Bezug auf russische Gasimporte, der Ergebnissen des Jahres 2005 zufolge gesetzt worden war (6,8 Milliarden Kubikmeter), überboten hat. Zwischen dem 1. Januar und dem 21. Dezember 2017 lieferte Gazprom laut bisherigen Angaben 8,25 Milliarden Kubikmeter Gas in die Republik, das heißt 2,4 Milliarden Kubikmeter (40,7 Prozent) mehr gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Vorstandsvorsitzender der OMV AG, Rainer Seele, während des Arbeitstreffens mit Alexey Miller
Vorstandsvorsitzender der OMV AG, Rainer Seele, während des Arbeitstreffens mit Alexey Miller

Rainer Seele (in der Mitte)

Besonderes Augenmerk galt während des Treffens Abläufen bei der Umsetzung des Projekts Nord Stream 2.

Hintergrundinformation

OMV AG ist Hauptpartner der Gazprom in Österreich.

2016 exportierte Gazprom nach Österreich 6,1 Milliarden Kubikmeter Gas, das heißt um 38 Prozent mehr gegenüber dem Jahr 2015 (4,4 Milliarden Kubikmeter). Am 6. November 2017 erreichten die Liefermengen nach Österreich seit Jahresbeginn den Rekord, der 2005 in Bezug auf die Jahresmengen gesetzt worden war: 6,8 Milliarden Kubikmeter.

Nord Stream 2 ist das Projekt zum Bau einer Gaspipeline aus Russland nach Deutschland durch die Ostsee mit einer Jahreskapazität von 55 Milliarden Kubikmetern.

 

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