Alexey Miller und Karen Karapetyan diskutierten über russische Gaslieferungen nach Armenien

PRESSEMITTEILUNG

Heute fand in Jerewan ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und dem Ministerpräsidenten der Republik Armenien, Karen Karapetyan, statt.

Dieses Treffen fand am Rande des Besuchs des Ministerpräsidenten der Russischen Föderation, Dmitry Medvedev, nach Armenien statt.

Die Partner erörterten Fragen ihrer beiderseitigen Zusammenarbeit. Besonderes Augenmerk galt russischen Gaslieferungen in die Republik. Es wurde festgestellt, dass in den vergangenen neun Monaten des Jahres 2017 nach Armenien 1,35 Milliarden Kubikmeter geliefert wurden, das heißt 20,6 Prozent mehr gegenüber dem gleichen Zeitraum 2016. Alexey Miller und Karen Karapetyan diskutierten über Konditionen für Gaslieferungen im Jahr 2018.

Während des Treffens ging es auch um Pläne der gemeinsamen Arbeit im Rahmen des Generalschemas der Gasversorgung und Gasifizierung Armeniens.

Hintergrundinformation

Gazprom Armenia als 100-prozentige Tochtergesellschaft der PАО Gazprom liefert Gas für den armenischen Binnenmarkt. Das Unternehmen befasst sich auch mit Gastransport, -speicherung, -verteilung und -vertrieb sowie mit der Rekonstruktion und dem Ausbau des Gastransportsystems und der Untergrundspeicher auf dem Territorium der Republik.

2013 unterzeichneten Gazprom und Gazprom Armenia einen Vertrag zu russischen Gaslieferungen nach Armenien in den Jahren 2014–2018 in einem Umfang von bis zu 2,5 Milliarden Kubikmetern jährlich. Am 7. April 2016 wurde ein Vertragszusatz unterzeichnet. Gazprom Export tätigt Gaslieferungen bis zur Grenze zu Armenien.

Das Generalschema der Gasversorgung und Gasifizierung der Republik Armenien sieht großangelegte Arbeiten zur Generalüberholung, Rekonstruktion und Modernisierung der Gastransportinfrastruktur und der Kapazitäten für unterirdische Gasspeicherung in der Republik vor.

 

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