Gazprom hat den Bau des zweiten Strangs der TurkStream genehmigt bekommen

PRESSEMITTEILUNG

Gazprom hat über diplomatische Kanäle den Bau des zweiten Strangs des Offshore-Teils der Gaspipeline bis zur türkischen Küste von den Behörden der Republik Türkei genehmigt bekommen.

„Die Umsetzung des Projekts TurkStream läuft auf Hochtouren. Es wird gemäß Zeitplan gleichzeitig an drei Abschnitten implementiert: an der russischen und der türkischen Küste sowie im Schwarzen Meer. Auf dem Offshore-Abschnitt sind insgesamt mehr als 760 Kilometer Rohre für beide Stränge verlegt worden. Die Bauarbeiten an der Schnittstelle zur russischen Küste werden demnächst abgeschlossen. In der Türkei haben Arbeiten an der Baustelle für den Empfangsterminal begonnen. Heute wurde die Verlegung des zweiten Strangs in der Ausschließlichen Wirtschaftszone und in den Hoheitsgewässern der Türkei genehmigt. Somit wurden sämtliche erforderliche Genehmigungen der Regierung der Republik Türkei für die Offshore-Verlegung der Gaspipeline TurkStream erhalten. Nun werden beide Stränge dieser Gaspipeline absolut sicher zum vorgegebenen Termin, bis Ende 2019 in Betrieb genommen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der PAO Gazprom Alexey Miller.

Hintergrundinformation

TurkStream ist das Projekt einer Gaspipeline aus Russland in die Türkei durch das Schwarze Meer und ferner bis an die Grenze der Türkei zu deren Nachbarländern. Der erste Strang dieser Gaspipeline wird für den türkischen Markt und der zweite Strang für die Gasversorgung der Länder Süd- und Südosteuropas bestimmt sein. Die Kapazität der beiden Stränge beträgt jeweils 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich. Am 7. Mai 2017 wurde mit dem Bau des Offshore-Abschnitts der Gaspipeline TurkStream begonnen.

 

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