Gazprom erwirbt Siemens-Anlagen für Wärmekraftwerk Grosny

PRESSEMITTEILUNG

Heute fand in Sankt Petersburg ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und dem Vorstandsvorsitzenden und CEO der Siemens AG, Joe Kaeser, statt.

Die Partner diskutierten über Abläufe und Perspektiven ihrer Zusammenarbeit. Besonderes Augenmerk galt der Lieferung von Anlagen für das Wärmekraftwerk Grosny. Gemäß unterzeichnetem Vertrag werden Fachkräfte von Siemens zwei Gasturbinen mit einer Gesamtleistung bis zu 360 Megawatt für dieses Kraftwerk liefern, aufbauen und in Betrieb nehmen. Die Inbetriebnahme des Objekts ist im Jahr 2019 geplant.

Der Vorstandsvorsitzende und CEO der Siemens AG, Joe Kaeser (in der Mitte), während des Arbeitstreffens mit Alexey Miller
Der Vorstandsvorsitzende und CEO der Siemens AG, Joe Kaeser (in der Mitte), während des Arbeitstreffens mit Alexey Miller

Joe Kaeser (in der Mitte)

Alexey Miller und Joe Kaeser hoben hervor, wie wichtig die Errichtung des Wärmekraftwerkes Grosny für die Republik Tschetschenien ist. Das neue Kraftwerk wird es unter anderem ermöglichen, das Defizit an Elektroenergie zu beseitigen, eine zuverlässige Stromversorgung der Verbraucher sicherzustellen sowie den Absatzmarkt für Gas zu erweitern.

Hintergrundinformation

Die Siemens AG gehört zu den marktführenden Herstellern von Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist seit 1853 in Russland tätig.

Die Zusammenarbeit zwischen Gazprom und Siemens AG begann 1993 und entwickelte sich in solchen Bereichen wie Automatisierung, Telemechanik, Elektroenergie, Anlagen für Verdichterstationen, Technologien für die Ausbeute von Öl- und Gasvorkommen, energiesparende Technologien und Umweltschutz.

Die Gazprom-Gruppe baut das Wärmekraftwerk Grosny in der Stadt Grosny, Republik Tschetschenien. Als Brennstoff für das Kraftwerk dient hauptsächlich Erdgas.

 

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