Gazprom übergab 200.000 Schutzanzüge für Ärzte in Sankt Petersburg

PRESSEMITTEILUNG

Heute übergab Gazprom der Stadtregierung Sankt Petersburg 200.000 Schutzanzüge gegen biologische Gefahrstoffe. Der Konzern hatte sie für Ärzte, die sich im Einsatz gegen die Verbreitung der neuen Corona-Infektion befinden, erworben.

Die Anzüge wurden in China hergestellt, wo ihre Effizienz bei Kontakten mit COVID-19-Infizierten nachgewiesen worden war. Sie entsprechen den Anforderungen des Komitees für Gesundheitsschutz von Sankt Petersburg an diese Art von Sonderbekleidung.

Viertausend Kisten mit Anzügen wurden mit einem Flugzeug nach Moskau gebracht. Nach Abwicklung erforderlicher Zollformalitäten wurden sie am 3. Mai von einer Autokolonne nach Sankt Petersburg transportiert, wo sie unter Kliniken verteilt werden sollen.

Die Schutzanzüge gegen biologische Gefahrstoffe sind für ca. 30 Krankenhäuser und Lazarette in Sankt Petersburg bestimmt, unter anderem für das Klinische Infektionskrankenhaus Botkin, das Alexander-Krankenhaus, die Filatow-Kinderklinik Nr. 5, das Lazarett für Kriegsveteranen, das Pokrowskaja-Krankenhaus und andere medizinische Einrichtungen. Dies wird es ermöglichen, das Risiko von Erkrankungen unter Ärzten und medizinischem Personal erheblich zu reduzieren.

Darüber hinaus beteiligen sich die Gazprom und ihr Unternehmen Expoforum International an der Einrichtung eines provisorischen Lazaretts auf dem Messegelände Lenexpo für Patienten, die in leichter Form an COVID-19 erkrankt sind. Die stationäre Klinik nimmt seit dem 2. Mai Patienten auf. Auf Bitte von Alexander Beglov, Gouverneur von Sankt Petersburg, hat der Konzern beschlossen, der Stadt drei weitere Gruppen von Pavillons der Lenexpo unentgeltlich zur Verfügung zu stellen: 8 und 8A, 5 und 5A, 1, 2 und 3. Dadurch können die Flächen für das Lazarett erweitert werden. In den Pavillons 8 und 8А erfolgen bereits Demontagearbeiten.

„Ich bin Gazprom und Alexey Miller persönlich sehr dankbar. Es ist ein beachtlicher Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Infektion. Gazprom steht der Stadt nicht nur finanziell zur Seite, sondern kauft auch benötigte Ausrüstung und Schutzmittel für Ärzte. Der Konzern stellt unentgeltlich Flächen der Lenexpo für die Einrichtung eines Lazaretts bereit. Für die Stadt ist das eine große Hilfe und Unterstützung zur richtigen Zeit und am richtigen Ort“, sagte Alexander Beglov.

Hintergrundinformation

Am 25. April wurden mit aktiver Unterstützung des Gazprom-Unternehmens Expoforum International Arbeiten am Umbau des Messegeländes Lenexpo in Sankt Petersburg zu einem provisorischen Lazarett für Patienten, die in leichter Form an COVID-19 erkrankt sind, abgeschlossen. Der Pavillon Nr. 7, den Gazprom der Stadt unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte, wurde in kürzester Zeit, binnen nur einer Woche umgebaut.

Auf einem Gelände von fast 11.000 Quadratmetern wurden Boxen für 1.000 Menschen eingerichtet. An den Außenwänden entlang liegen Blöcke mit Sanitär- und Duschräumen sowie zwei Bereiche für Computertomographie (CT), die mit Bleiplatten für den Strahlungsschutz verkleidet worden sind.

Gazprom-Strukturen sorgen ihrerseits auch für das reibungslose Funktionieren ingenieurtechnischer Anlagen sowie für die Reinigung und Überwachung der Außenbereiche des Geländes.

Am 30. April spendeten Vorstandsmitglieder der Gazprom ihre Privatgelder in Höhe von jeweils einem Monatslohn als Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Infektion. Die Gelder gingen an das aus dem Staatshaushalt finanzierte Klinische Infektionskrankenhaus Botkin in Sankt Petersburg.

 

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