Projekt zum Bau des Gasverarbeitungswerkes Amur zu 67,1 Prozent umgesetzt

PRESSEMITTEILUNG

Der Aufsichtsrat der PAO Gazprom billigte die vom Konzern geleistete Arbeit an der Umsetzung größter Investitionsprojekte.

Baustelle des Gasverarbeitungswerkes Amur
Baustelle des Gasverarbeitungswerkes Amur

Baustelle des Gasverarbeitungswerkes Amur

Im Osten Russlands werden die Förderkapazitäten in der Lagerstätte Tschajandinskoje (Jakutien) weiterhin hochgefahren. Im Jahr 2020 ist die Inbetriebnahme von 103 Bohrungen für die Förderung von Erdgas, einer Anlage für primäre Gasaufbereitung (UPPG-2) und einer Membrananlage für die Gewinnung von Heliumkonzentrat geplant. Ferner wird die Aufstockung von Kapazitäten der betriebenen komplexen Gasaufbereitungsanlage (UKPG-3) abgeschlossen. Gas aus diesem Objekt fließt in die Pipeline Power of Siberia.

Am Aufschluss der Lagerstätte Kowyktinskoje im Verwaltungsgebiet Irkutsk wird gearbeitet. Unter anderem werden Förderbohrungen abgeteuft und die Baustelle für die erste komplexe Gasaufbereitungsanlage angeschüttet.

An der Gaspipeline Power of Siberia sind Bau- und Montagearbeiten in der Verdichterstation „Ivan Moskvitin“ fast abgeschlossen, weitere Bauarbeiten für nächste Projektphasen wurden eingeleitet. Die Trasse für den Abschnitt dieser Pipeline von der Lagerstätte Kowyktinskoje bis zur Lagerstätte Tschajandinskoje wird vorbereitet.

Bei der Umsetzung des Projektes für den Bau des Gasverarbeitungswerkes Amur werden Einrichtungs- und Inbetriebnahmearbeiten an den ersten beiden technologischen Linien fortgeführt. An der dritten und vierten Linie wurden Gastrennungsanlagen installiert. An der fünften und sechsten Linie werden Gerüstbrücken und technologische Ausrüstung montiert. Die Umsetzung des Projektes hat insgesamt einen Stand von 67,1 Prozent erreicht.

Gazprom baut die Gaspipeline Sachalin – Chabarowsk – Wladiwostok am Abschnitt von Komsomolsk am Amur bis Chabarowsk weiterhin aus. Bislang wurde mehr als die Hälfte Rohre am linearen Teil der Gaspipeline verschweißt: 237 Kilometer.

In der Region Nadym-Pur-Tas schließt Gazprom die Umsetzung eines komplexen Projektes für die Weiterleitung von flüssigen Kohlenwasserstoffen aus Lagerstätten ab. Dabei geht es um Projekte für den Bau der Pipeline für Erdölkondensat Urengoi – Purpe, einer Pipeline-Abzweigung für Kondensat, der Ölpumpstation Urengoiskaja und einer Anlage zur Kondensatstabilisierung. Diese Objekte ermöglichen es, Kondensat, das aus der Achimov-Formation der Lagerstätte Urengoiskoje gefördert wird, zu transportieren.

Der Konzern baut das Gasförderungszentrum Jamal aus. In diesem Jahr werden in der Lagerstätte Bowanenkowskoje unter anderem 52 Bohrungen für die Erdgasförderung angeschlossen. In der Lagerstätte Charassaweiskoje werden weiterhin Förderbohrungen niedergebracht sowie eine Anschlusspipeline bis zur Lagerstätte Bowanenkowskoje verschweißt und verlegt.

Kapazitäten des Nördlichen Gastransportkorridors werden weiterhin hochgefahren. Die zweiten Werkhallen in den Verdichterstationen Tschikschinskaja (Gaspipeline Bowanenkowo – Uchta 2), Nowopriwodinskaja und Nowojubileinaja (Gaspipeline Uchta – Torschok 2) werden auf die Inbetriebnahme vorbereitet. Gastransportkapazitäten am Abschnitt von Grjasowez bis zu der im Bau befindlichen Verdichterstation Slawjanskaja werden errichtet.

In der Umgebung der Siedlung Ust-Luga wird die Umsetzung des Projektes zur Errichtung eines integrierten Industriekomplexes für die Verarbeitung und Verflüssigung von Erdgas fortgeführt (Gasverarbeitungsbetrieb im Industriekomplex für die Verarbeitung von ethanhaltigem Gas in der Umgebung von Ust-Luga). Die Baustelle für den künftigen Betrieb wird gerodet.

Arbeiten an der im Bau befindlichen komplexen Produktionsstätte für Herstellung, Speicherung und Verladung von verflüssigtem Erdgas in der Umgebung der Verdichterstation Portowaja werden durchgeführt.

Der Vorstand wurde damit beauftragt, die Arbeit an der Umsetzung größter Investitionsprojekte fortzusetzen.

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