Gazprom fährt Kapazitäten der Lagerstätte Tschajandinskoje hoch

PRESSEMITTEILUNG

Der Vorstand der PAO Gazprom nahm Informationen über den Stand ihrer größten Investitionsprojekte zur Kenntnis.

Im Osten Russlands werden die Förderkapazitäten in der Lagerstätte Tschajandinskoje (Jakutien) weiterhin hochgefahren. Im Jahr 2020 ist die Inbetriebnahme von 103 Bohrungen für die Förderung von Erdgas, einer Anlage für primäre Gasaufbereitung (UPPG-2) und einer Membrananlage für die Gewinnung von Heliumkonzentrat geplant. Ferner wird die Aufstockung von Kapazitäten der betriebenen komplexen Gasaufbereitungsanlage (UKPG-3) abgeschlossen. Gas aus diesem Objekt fließt in die Pipeline Power of Siberia.

Am Aufschluss der Lagerstätte Kowyktinskoje im Verwaltungsgebiet Irkutsk wird gearbeitet. Unter anderem werden Förderbohrungen abgeteuft und die Baustelle für die erste komplexe Gasaufbereitungsanlage gerodet.

An der Gaspipeline Power of Siberia sind Bau- und Montagearbeiten in der Verdichterstation „Ivan Moskvitin“ fast abgeschlossen, weitere Bauarbeiten für nächste Projektphasen wurden eingeleitet. Die Trasse für den Abschnitt dieser Pipeline von der Lagerstätte Kowyktinskoje bis zur Lagerstätte Tschajandinskoje wird vorbereitet.

Bei der Umsetzung des Projektes für den Bau des Gasverarbeitungswerkes Amur werden Einrichtungs- und Inbetriebnahmearbeiten an den ersten beiden technologischen Linien fortgeführt. An der dritten und vierten Linie werden Gastrennungsanlagen installiert. An der fünften und sechsten Linie wird der Fundamentguss abgeschlossen und werden Gerüstbrücken für technologische Ausrüstung montiert. Die Umsetzung des Projektes hat insgesamt einen Stand von 66 Prozent erreicht.

Gazprom baut die Gaspipeline Sachalin – Chabarowsk – Wladiwostok am Abschnitt von Komsomolsk am Amur bis Chabarowsk weiterhin aus. Bislang wurde mehr als die Hälfte Rohre am linearen Teil der Gaspipeline verschweißt: 206 Kilometer.

In der Region Nadym-Pur-Tas schließt Gazprom die Umsetzung eines komplexen Projektes für die Weiterleitung von flüssigen Kohlenwasserstoffen aus Lagerstätten ab. Dabei geht es um die Inbetriebnahme der Pipeline für Erdölkondensat Urengoi – Purpe, einer Pipeline-Abzweigung für Kondensat, der Ölpumpstation Urengoiskaja und einer Anlage zur Kondensatstabilisierung. Diese Objekte ermöglichen es, Kondensat, das aus der Achimov-Formation der Lagerstätte Urengoiskoje gefördert wird, zu transportieren.

Der Konzern baut das Gasförderungszentrum Jamal aus. In diesem Jahr werden in der Lagerstätte Bowanenkowskoje unter anderem 52 Bohrungen für die Erdgasförderung angeschlossen. In der Lagerstätte Charassaweiskoje werden weiterhin Förderbohrungen niedergebracht sowie eine Anschlusspipeline bis zur Lagerstätte Bowanenkowskoje verschweißt und verlegt.

Kapazitäten des Nördlichen Gastransportkorridors werden weiterhin hochgefahren. Die zweiten Werkhallen in den Verdichterstationen Tschikschinskaja (Gaspipeline Bowanenkowo – Uchta 2), Nowopriwodinskaja und Nowojubileinaja (Gaspipeline Uchta – Torschok 2) werden auf die Inbetriebnahme vorbereitet. Gastransportkapazitäten am Abschnitt von Grjasowez bis zu der im Bau befindlichen Verdichterstation Slawjanskaja werden errichtet. 

In der Umgebung der Siedlung Ust-Luga wird die Umsetzung des Projektes zur Errichtung eines integrierten Industriekomplexes für die Verarbeitung und Verflüssigung von Erdgas fortgeführt (Gasverarbeitungsbetrieb im Industriekomplex für die Verarbeitung von ethanhaltigem Gas in der Umgebung von Ust-Luga). Die Baustelle für den künftigen Betrieb wird gerodet.

Arbeiten an der im Bau befindlichen komplexen Produktionsstätte für Herstellung, Speicherung und Verladung von verflüssigtem Erdgas in der Umgebung der Verdichterstation Portowaja laufen weiterhin.

Die Frage über den Stand der größten Investitionsprojekte des Konzerns wird dem Aufsichtsrat der PAO Gazprom zur Prüfung vorgetragen.

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