Beschluss über die Kündigung des ЕРС-Vertrages zum Gasverarbeitungskomplex in Ust-Luga zwischen Gazprom, RusGazDobycha und NIPIGAZ gefasst

PRESSEMITTEILUNG

Gazprom, RusGazDobycha und NIPIGAZ trafen die Entscheidung, die Zusammenarbeit im Rahmen des ЕРС-Vertrages zum Gasverarbeitungskomplex im integrierten Komplex für die Verarbeitung von ethanhaltigem Gas in Ust-Luga einzustellen. Diese Entscheidung wurde zwecks Optimierung von Projektkosten getroffen.

Der ЕРС-Vertrag setzte den gesamten Arbeitszyklus bei der Errichtung von Objekten für Gasverarbeitung und allgemeine Betriebsinfrastruktur voraus. Zu den wichtigsten Aufgaben gehörten: Vorbereitung von Werkunterlagen, Lieferungen von Ausrüstung und Material, Vornahme von Bau-, Montagearbeiten und Probeläufen sowie Erbringung von Leistungen zur Integration von Objekten des Industriekomplexes in die allgemeine Betriebsinfrastruktur. Der neue Auftragnehmer wird für die Durchführung dieser Arbeiten demnächst ausgewählt.

Der gefasste Beschluss über den Auftragnehmerwechsel wird sich auf den Umsetzungsplan dieses Projektes nicht auswirken. Alle Arbeiten hinsichtlich des Komplexes für die Verarbeitung von ethanhaltigem Gas erfolgen strikt nach Zeitplan.

Hintergrundinformation

Gazprom und RusGazDobycha setzen ein gemeinsames Projekt zur Errichtung eines Industriekomplexes für die Verarbeitung und Verflüssigung von Erdgas in der Umgebung von Ust-Luga um (Betreiber ist die Zweckgesellschaft RusKhimAlyans). Es ist ein Ankerprojekt für einen großen Gasverarbeitungs- und Gaschemie-Cluster, der in dieser Region gebildet wird.

Dieses Werk wird zur leistungsstärksten Produktionsstätte hinsichtlich der verarbeiteten Gasmengen in Russland und zum größten Hersteller von verflüssigtem Erdgas im Nordwesten Europas (LNG, 13 Millionen Tonnen pro Jahr). Neben LNG sollen dort Marktprodukte wie Ethanfraktion, verflüssigte Kohlenwasserstoffgase und Pentan-Hexan-Fraktion produziert werden.

Für den Bau eines mit dem integrierten Industriekomplex verbundenen Gaschemiewerkes wird RusGazDobycha sorgen. In diesem Werk sollen das aus dem Industriekomplex bezogene Ethan verarbeitet und über drei Millionen Tonnen verschiedener Polyethylen-Marken hergestellt werden.

Auf der Grundlage geltender langfristiger Verträge ist die Versorgung des integrierten Industriekomplexes mit Rohstoffen für mindestens 20 Jahre abgesichert.

 

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