Kolumne von Alexey Miller

Alexey Miller informierte Vladimir Putin über Ergebnisse der Gazprom 2016

Alexey Miller informierte Vladimir Putin über Ergebnisse der Gazprom 2016

Vladimir Putin und Alexey Miller. Foto von der Webseite www.kremlin.ru

Neue Förderkapazitäten der Lagerstätte Bowanenkowskoje und Ferngasleitung Bowanenkowo – Uchta 2 wurden in Betrieb genommen

„Die maßgebliche Ressourcenbasis von Gazprom verlagert sich immer weiter nordwärts – auf die Halbinsel Jamal. Hier bauen wir kontinuierlich ein neues Gasförderungszentrum aus, das in den nächsten Jahrzehnten das Land mit Gas versorgen wird. Die Inbetriebnahme der neuen Ferngasleitung Bowanenkowo – Uchta 2 und der nördliche Gastransportkorridor verändern die Lieferströme sowohl für Verbraucher in Russland als auch für Gasexporte. Der Nordkorridor wird zur wichtigsten Route für die Gasversorgung des europäischen Teils von Russland und zu einem integrierten Bestandteil der kürzesten, zuverlässigsten und effizientesten Exportroute nach Europa. Der Route, die von der Halbinsel Jamal über die Ostsee nach Deutschland führt – nämlich der Gaspipeline Nord Stream 2, die streng nach Zeitplan umgesetzt wird“.

Gazprom-Exporte ins ferne Ausland erreichten 2016 Höchstwerte in der gesamten Geschichte der Gasbranche: 179,3 Milliarden Kubikmeter Gas

„Gazprom förderte 2016 nach den operativen Angaben 419,07 Milliarden Kubikmeter Gas. Dies sind rund 11 Milliarden Kubikmeter mehr gegenüber dem Plan und 0,57 Milliarden Kubikmeter mehr gegenüber den Fördermengen im Jahr 2015. Wir gehen immer vom Markt aus und fördern so viel Gas, wie die Verbraucher benötigen. Dabei sind unsere Produktionskapazitäten imstande, die Förderung in einem Umfang zu gewährleisten, der um 150 Milliarden Kubikmeter pro Jahr die tatsächliche Produktion übersteigt. Dies ermöglicht es uns, Gaslieferungen im In- und Ausland zu Spitzenverbrauchszeiten im Winter operativ aufzustocken.

Gazprom-Exporte ins ferne Ausland erreichten 2016 Höchstwerte in der gesamten Geschichte der Gasbranche: 179,3 Milliarden Kubikmeter Gas. Die Zuwachsrate gegenüber dem Jahr 2015 lag bei 12,5 Prozent bzw. 19,9 Milliarden Kubikmetern in absoluten Zahlen. Dies ist zum Beispiel vergleichbar mit den Liefermengen des Konzerns nach Großbritannien im vergangenen Jahr: 17,8 Milliarden Kubikmeter. Dieses Rekordergebnis veranschaulicht die erhebliche Zunahme der Nachfrage nach russischem Gas in Europa und unsere Möglichkeiten, um dessen zuverlässige Exporte in benötigtem Umfang sicherzustellen“.

Verdichterstation Portowaja, Gaspipeline Nord Stream