Der Sommer in olympischen Höhen

Fotos können unter Quellenangabe verwendet werden.

29. August 2014

Was kann man in Krasnaja Poljana im Sommer Schönes tun? Um so viele Gäste der Stadt Sotschi wie möglich mit der Antwort auf diese Frage vertraut zu machen, luden Mitarbeiter des Alpinen Touristikzentrums der ОАО Gazprom Journalisten zu einer Exkursion durch Objekte dieses Kurorts ein. Bereits während der Besichtigung schlossen sich den Vertretern der Medien, Redakteuren touristischer Internet-Ressourcen und Bloggern auch einige Feriengäste an. In unserem neuen „olympischen“ Bildbericht zeigen wir, wie dieser Tag aktiver Freizeitgestaltung verlief.

So wie das Theater mit der Garderobe beginnt, fängt das Alpine Touristikzentrum der ОАО Gazprom mit dem Fünf-Sterne Grand Hotel Polyana an.

In den zehn Jahren seit Bestehen dieser Anlage veränderte sich das umliegende Territorium stark: Neue Seilbahnen und Parkplätze kamen hinzu, neue Freizeit- und Businessobjekte wurden gebaut.

An der unteren Seilbahnstation, wo unsere Besichtigung auch startete, funktioniert nunmehr ein Informationszentrum. Hier kann der Besucher das gesamte Alpine Touristikzentrum en miniature sehen. Obwohl das Modell mehr als acht Quadratmeter einnimmt und im Maßstab 1:2.000 gestaltet ist, war es ein schwieriges Unterfangen, hier alle Objekte unterzubringen.

Zu dem Zeitpunkt, da die Ticketschalter der unteren Station öffnen, versammeln sich dort bereits Liebhaber des alpinen Tourismus — ein Teil ihrer Route verläuft durch das Alpine Touristikzentrum der ОАО Gazprom, und die Bergwanderer legen ihn mit Gazprom-Seilbahnen zurück.

Wir bedienen uns ebenfalls der Seilbahn und finden uns in einer Höhe von rund 1.500 Meter über dem Meeresspiegel wieder. Dort treffen wir gleichfalls die ersten Besucher an. Wir betreten die „Herberge №1“ — im Winter befindet sich hier ein Verleih für alpine Skiausrüstung, im Sommer aber bietet sie den Freunden alpiner Freizeitgestaltung eine Vielzahl anderer „Transportmittel“ an.

Galina Vachagayeva (links), in ihrer Eigenschaft als stellvertretende Leiterin der Serviceabteilung für die Arbeit mit Instrukteuren zuständig, schildert das Angebot des Sommerverleihs und erläutert dabei auch gleich die Sicherheitsregeln.

Selbstverständlich finden sich in diesem Agebot Mountainbikes, und zwar für jeweils unterschiedliche Alterskategorien und unterschiedlich schwierige Trassen. Es sind aber auch weniger bekannte „Fahrzeuge“ da…

So etwa die Mountainboards. Diese „Bretter“ zum Rollen im Stehen sind mit einer Bremse und großen Rädern bestückt. Wer damit fahren will, muss schon ein gewisses Training absolviert haben.

Dies ist ein handgesteuerter Sommerschlitten, mit dem man geneigte Strecken hinab fahren kann.

Herkömmliche Roller…

…und Spezialroller. Dies ist ein schwerer Gebirgsroller, der auf steilen Strecken eine hohe Geschwindigkeit entwickeln kann. Er bleibt ausschließlich Erwachsenen vorbehalten.

Nun wird es Zeit, die alpinen „Verkehrsmittel“ zu testen.

Ein Schutzhelm gehört unbedingt dazu.

Mountainboarding wird jenen Gästen empfohlen, die bereits Erfahrung mit dem Snowboard oder dem Skateboard haben.

Mit dem Sommerschlitten ist es weniger kompliziert…

…obwohl sich auch nicht jedermann zu einer Fahrt entscheiden kann — selbst die Trasse mittleren Schwierigkeitsgrades weist eine durchaus spürbare Neigung auf.

Die Damen waren sehr zufrieden, die Männer wollten indes etwas in stärkerem Maße Atemberaubendes erleben.

Sie zogen die schweren Gebirgsroller vor.

Journalisten versäumen es nicht, das Geschehen festzuhalten. Einige fotografieren die fahrenden Kollegen, andere wiederum richten ihre Objektive auf die Touristen.

Den Gästen des Alpinen Touristikzentrums der ОАО Gazprom stehen auf mehreren Aussichtsbühnen Binoscopes zur Verfügung — Geräte, mit denen sie in großer Annäherung den Ausblick auf die Berge des Kaukasischen Gebirgskamms, Wasserfälle und alpine Wanderwege genießen können.

Einige Touristen begeben sich auf eine Besichtigungsfahrt — von den offenen Seilbahnen aus lassen sich wunderschöne Fotos schießen.

Diese junge Besucherin der Touristikanlage mit dem Namen Anna entschied sich für ein Mountainbike. Wie wir uns noch überzeugen werden, ist es eine sehr kühne Dame...

Die uns bereits bekannte Galina Vachagayeva erläutert den Verlauf verschiedener Kurort-Trassen — für Bikes, Roller, Wandern und Sport.

Neben den unterschiedlich schwierigen Trassen für Touristen sind hier auch Trassen für Profis — Biathlon- und Skisportler — eingerichtet. Wir durften dort ein Mannschaftstraining miterleben!

Im Sommer werden zum Üben Skiroller verwendet, mit denen die Sportler hohe Geschwindigkeiten erzielen: An den zuschauenden Touristen blitzen sie binnen weniger Sekunden vorbei.

Die Sportfreunde finden aber trotzdem die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den Athleten.

Sie warten eine Pause im Training ab, holen Autogramme und lassen sich zur Erinnerung fotografieren. Etwas später erhalten wir gleichfalls die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Trainern und Mitgliedern russischer Biathlonteams.

Obwohl sich nahezu der gesamte Kurort von Seilbahnen aus besichtigen lässt, ziehen viele Gäste doch einen Spaziergang zu Fuß vor.

Und diese Entscheidung wird belohnt.

Denn neben dem Ski- und Biathlonkomplex, wo erst vor kurzem Olympia-Wettkämpfe ausgetragen wurden,…

…liegt vor dem Hintergrund bezaubernder Landschaften in nahezu 1.500 Meter Höhe über dem Meeresspiegel die erste alpine Kartbahn.

Die Gäste sollten eine Überraschung erleben — die Organisatoren boten ihnen an, an einem Mannschaftswettkampf im Karting teilzunehmen. Dazu teilten sich alle, die mitmachen wollten, in Gruppen ein und wählten für ihre Teams jeweils einen Namen. Da gab es zum Beispiel „Schmetterlinge“, ein „Team № 6“, „Zeiger“, „Frischlinge“.

Und dies ist das Team „Die Bärtigen“ vollzählig.

Einweisung vor dem Start…

…und auf „Los!“ geht es los!

Und dies ist die jüngste Rennfahrerin: Anna scheute sich nicht, gegen ältere Teilnehmern des Wettkampfs anzutreten.

Obligatorische Einweisung, Schutzhelm… und im Ergebnis bringt Anna ihrer Mannschaft einen Punkt von einem möglichen Punkt.

Der Kampf ist echt hart.

Die Fans unterstützten ihre Teams so gut sie konnten!

Die Medienvertreter machten gleich in mehreren Rollen mit — sie nahmen am Wettkampf teil und arbeiteten als Journalisten weiter. Unser Bild: links — Tatyana Polinyuk, Korrespondentin der ITAR-TASS, rechts — Kollegen von dem Fernsehsender Max Media Group: Korrespondentin Galina Mikulchik und Kameramann Oleg Filatkin.

Dem gewählten Namen zum Trotz kam das „Team № 6“ auf Platz eins, doch kleine Souvenirs gab es für alle Beteiligten.

Wer den Rennen fernblieb, konnte alpine Ansichten bewundern — vom Ski- und Biathlonkomplex aus bietet sich ein wunderbarer Ausblick. Und die für den Fall eines Regens mitgenommenen Schirme bewährten sich als Sonnenschutz.

Nun geht es zum Schießfeld des Biathlon-Stadions. Das Schießfeld heißt in der Fachsprache Biathlon-Schießstand, er ist mit einer Zielanlage und einem automatischen Punktezählsystem ausgestattet. Wir wurden über die Besonderheiten der „Arbeit“ der Sportler beim Schießen aufgeklärt und durften sogar Gewehre in die Hand nehmen, doch…

…schießen durften wir in Ermangelung entsprechender Lizenzen nicht. Trotzdem konnte sich jeder ein wenig als Biathlonsportler fühlen. Bald erschienen allerdings richtige Biathlonprofis im Stadion: Ilgiz Samigullin, Cheftrainer der russischen Damen-Juniorenauswahl im Biathlon, und seine Zöglinge.

Sie erzählten, dass dieser Komplex weltweit einer der besten zählt und dass es ihnen richtig Spaß macht hier zu üben und zu wohnen. Die Damen sind durchaus in der Lage, Vergleiche anzustellen: Maria Ivanova und Tamara Voronina sind Preisträgerinnen der Junioren-Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Presque Isle und anderer Wettbewerbe.

Um Zeit zu sparen, setzen wir die Besichtigung mit Bussen fort.

Der neue Hotelkomplex, Polyana 1389, ist das ehemalige Olympische Gebirgsdorf, das erst vor kurzem den stärksten Biathlon- und Skisportlern der Welt als Unterkunft gedient hatte. Der Name des Hotelkomplexes entspricht, wie Sie wohl schon erraten haben, der Höhe über dem Meeresspiegel.

Selbstverständlich schauten wir uns ein paar Zimmer des neuen Hotels an…

…und traten auf die Terrasse hinaus, von der aus sich nicht nur die schöne alpine Landschaft,…

…sondern zum Teil auch die Größe dieses Komplexes nach Gebühr schätzen lässt. Er kann rund 1.000 Gäste beherbergen. Alpine Pisten sind lediglich einige wenige Meter davon entfernt – dies werden Freunde des alpinen Skisports und Snowboarders gewiss verlockend finden.

Im Alpinen Touristikzentrum der ОАО Gazprom finden sich übrigens zahlreiche gastronomische Einrichtungen. Schaschlik gehört ganz gewiss zum Angebot.

Ein weiterer Halt — diesmal auf dem Platz mit dem Namen Tannenwiese in der Nähe der Einsteigestation der 3S-Bahn. Das Gebäude mit seiner architektonischen Gestaltung — einer Kombination aus futuristischem Design und Gebirgsansichten — ist eines der attraktivsten Baulichkeiten von Krasnaja Poljana.

Hier hören wir uns fasziniert die Schilderung von Evgeny Nikishin, Instrukteur für alpinen Tourismus mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung, an. Er ist mit der Geschichte von Krasnaja Poljana bestens vertraut und kann sie mitreißend erzählen.

Neben echten Pferden bemerken wir auch ein „eisernes Ross“, das auf Gebirgswegen unabkömmlich ist. Die Gäste können hier auf speziellen Wegen entweder im Sattel oder mit einem Automobil spazieren fahren.

Wir machen uns mit den Instrukteuren für Pferdetourismus bekannt. Sie bieten uns gleich an, in den Sattel zu steigen, und sagten, es sei gar kein Grund Angst zu haben.

Kaum einer wollte auf dieses Vergnügen verzichten. Aber… wir müssen uns beeilen. Es geht weiter abwärts.

Die 3S-Bahn bringt uns zur unteren Seilbahnstation eines weiteren Kurorts, des Alpika. Nebenan liegt das Gesellschaftliche Kulturzentrum Galaktika. Da begeben wir uns auch hin.

Das Kulturzentrum Galaktika lässt sich von Alpika oder von der Haltestelle der Krasnaja Poljana-Schnellbahn zu Fuß erreichen – dorthin führt eine Fußgängerbrücke über dem Fluss Mzymta.

Das Gesellschaftliche Kulturzentrum Galaktika ist eines der bewundernswertesten Objekte von Krasnaja Poljana.

Es ist für zweierlei Zwecke geplant: Zum einen ist es mit seinem Aquapark, dem Eisstadion , dem Informations- und Unterhaltungszentrum, dem Kinderklub, den Cafes und Kinos für Familienausflüge, und zum anderen für Business-Events bestens geeignet — es beherbergt eine moderne Konferenzhalle für 1.000 Personen.

Nun geht es zusammen mit den anderen Exkursionsteilnehmern zum Abendessen und Ausspannen. Es ist inzwischen schon spät geworden. Unser Spaziergang dauerte nahezu einen ganzen Tag, doch schließt unsere Schilderung bei Weitem nicht alles ein, was das Alpine Touristikzentrum der ОАО Gazprom an Freizeitgestaltung bietet. Wir werden von unserem Kurort unbedingt ein weiteres Mal berichten!

Elena Plyusnina (ООО Gazprom Sotsinvest), Websiteredaktion der ОАО Gazprom

P. S. Wir danken der Verwaltung für Werbung der ООО Svod International und der Verwaltung für Außenbeziehungen der ООО Gazprom Sotsinvest für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Pressetour und dieses Berichts.

Fotos von größerem Format finden sich im Fotoalbum.