LNG

Baltic LNG

Betrieb für die Herstellung von verflüssigtem Erdgas im Verwaltungsgebiet Leningrad
Millionen Tonnen LNG jährlich
geplante Kapazität
10
Millionen Tonnen LNG jährlich
geplante Kapazität

Strategie

In den letzten Jahren weist der Markt für verflüssigtes Erdgas (LNG) nachhaltige Wachstumsraten auf. Die Nachfrage nach LNG diktiert die Notwendigkeit, neue Kapazitäten für dessen Herstellung zu errichten.

Baltic LNG ist ein Betrieb für die Herstellung von verflüssigtem Erdgas im Verwaltungsgebiet Leningrad. Als Zielmärkte für den Absatz von LNG, das in diesem Werk hergestellt werden soll, werden Länder der Atlantikregion, des Nahen Ostens, Südasiens sowie Märkte für kleintonnagige LNG-Lieferungen in der Ostsee- und Nordseeregion ins Auge gefasst. Es werden auch Möglichkeiten für Tauschgeschäfte mit LNG geprüft.

Zahlen und Fakten

Der Betrieb wird in der Gegend um den Hafen Ust-Luga gebaut. Seine Leistung wird zehn Millionen Tonnen jährlich betragen.

Hafen Ust-Luga. Foto: Unternehmen Ust-Luga
Hafen Ust-Luga. Foto: Unternehmen Ust-Luga

Hafen Ust-Luga. Foto: Unternehmen Ust-Luga

Entwicklung der Zusammenarbeit

Im Juni 2013 unterzeichnete Gazprom mit dem Verwaltungsgebiet Leningrad ein Memorandum of Understanding über Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projekts zum Bau eines Betriebs für die Herstellung von verflüssigtem Erdgas (LNG). Nach Maßgabe dieses Memorandums sorgt die Regierung des Verwaltungsgebietes Leningrad für erforderliche Zustimmungen zuständiger staatlicher Behörden und lokaler Selbstverwaltungsbehörden, für die Ausstellung entsprechender Genehmigungen sowie für die Eintragung von Eigentumsrechten der Gazprom an gebauten Objekten und erworbenen Grundstücken ins Kataster.

Im Juni 2016 unterzeichneten Gazprom und der britisch-niederländische Öl- und Gaskonzern Shell ein Memorandum of Understanding zum Projekt Baltic LNG. Laut diesem Dokument werden die Parteien Perspektiven für eine gemeinsame Arbeit im Rahmen dieses Projekts evaluieren.

CEO der Royal Dutch Shell plc, Ben van Beurden, und Alexey Miller bei der Unterzeichnungszeremonie eines Memorandums of Understanding zum Projekt Baltic LNG (Sankt Petersburg, 16. Juni 2016). Foto: RIA Novosti
CEO der Royal Dutch Shell plc, Ben van Beurden, und Alexey Miller bei der Unterzeichnungszeremonie eines Memorandums of Understanding zum Projekt Baltic LNG (Sankt Petersburg, 16. Juni 2016). Foto: RIA Novosti

CEO der Royal Dutch Shell plc, Ben van Beurden, und Alexey Miller bei der Unterzeichnungszeremonie eines Memorandums of Understanding zum Projekt Baltic LNG (Sankt Petersburg, 16. Juni 2016). Foto: RIA Novosti

Im Juni 2017 unterzeichneten Gazprom und Shell eine Grundsatzvereinbarung über ein Joint Venture. In diesem Dokument sind Grundsätze für das Funktionieren eines Joint Venture bestimmt, das Arbeiten zu Planung, Beschaffung von Finanzierungen, Errichtung und Betrieb des LNG-Werkes im Verwaltungsgebiet Leningrad übernehmen wird. Die Partner schlossen auch eine Rahmenvereinbarung über technische und wirtschaftliche Untersuchungen zum Projekt Baltic LNG ab.

CEO der Royal Dutch Shell plc, Ben van Beurden, und Alexey Miller bei der Unterzeichnung einer Grundsatzvereinbarung über ein Joint Venture (Sankt Petersburg, 3. Juni 2017)
CEO der Royal Dutch Shell plc, Ben van Beurden, und Alexey Miller bei der Unterzeichnung einer Grundsatzvereinbarung über ein Joint Venture (Sankt Petersburg, 3. Juni 2017)

CEO der Royal Dutch Shell plc, Ben van Beurden, und Alexey Miller bei der Unterzeichnung einer Grundsatzvereinbarung über ein Joint Venture (Sankt Petersburg, 3. Juni 2017)

Technologien

Bei der Umsetzung des Projekts sollen fortgeschrittene Technologien und Neuentwicklungen (in erster Linie aus inländischer Produktion) verwendet werden, die minimale Umwelteinwirkungen sicherstellen.

Lageplan des Werkes Baltic LNG
Lageplan des Werkes Baltic LNG

Lageplan des Werkes Baltic LNG