Gazprom-News https://www.gazprom.de/?from=rss https://www.gazprom.com/f/1/global/i/gazprom_logo_en.pngGazprom-Newsgazprom.ru8842https://www.gazprom.de/?from=rssDer IX. Allrussische Festival-Wettbewerb für Sportjournalisten „Energie der Siege“ gestartetWed, 18 Sep 2019 12:10:00 +030018. September 2019

Die PAO Gazprom, das Nationale Olympische Komitee Russlands und die Föderation der Sportjournalisten Russlands geben den Beginn des IX. Allrussischen Festival-Wettbewerbs für Sportjournalisten „Energie der Siege“ für Vertreter russischer und ausländischer russischsprachiger Massenmedien bekannt.

Hauptziele dieses Festival-Wettbewerbs sind die Förderung der olympischen Bewegung, des Sports und der gesunden Lebensweise sowie die Qualitätssteigerung im russischen Sportjournalismus.

Das Organisationskomitee fordert (festangestellte und freischaffende) Sportjournalisten russischer und ausländischer russischsprachiger Massenmedien dazu auf, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Für den Wettbewerb können Werke in russischer Sprache eingereicht werden, die zwischen dem 15. November 2018 und dem 15. Oktober 2019 im Fernsehen oder Rundfunk ausgestrahlt bzw. in Print- oder digitalen Massenmedien veröffentlicht worden sind.

Die für den Wettbewerb eingereichten Arbeiten werden in folgenden Kategorien bewertet:

  • Beste Reportage/Bester Film/Bester Beitrag (für das Fernsehen);
  • Beste Funkreportage (für den Rundfunk);
  • Bester Artikel (für Print- und Internetmedien);
  • Beste Fotoreportage/Bestes Foto (für Print- und Internetmedien);
  • Zukunft des Sportjournalismus (Beste Leistung einer/eines Journalistin/Journalisten unter 21 Jahren in allen Arten von föderalen und regionalen Massenmedien).

Anträge und Werke zur Teilnahme am Wettbewerb werden bis zum 15. Oktober 2019 per E-Mail unter energiya2019@olympic.ru entgegengenommen.

Das Finale des IX. Festival-Wettbewerbs „Energie der Siege“ findet am 29. November 2019 in Moskau statt.

Hintergrundinformation

Der Allrussische Festival-Wettbewerb „Energie der Siege“ wurde von Gazprom erstmals 2011 im Rahmen des Projekts „Gazprom 2014“ veranstaltet. Seitdem nahmen an diesem Wettbewerb insgesamt mehr als 2.000 Journalisten aus allen russischen Regionen und aus 20 Ländern des nahen und fernen Auslands teil.

Der IX. Festival-Wettbewerb „Energie der Siege“ wird von dem Nationalen Olympischen Komitee Russlands (NOK) und der Föderation der Sportjournalisten Russlands veranstaltet. Gazprom ist Hauptpartner des Wettbewerbs.

Die Geschichte aktiven Zusammenwirkens zwischen Gazprom und NOK begann 2001 mit der Unterzeichnung eines langfristigen Programms der Zusammenarbeit. Gazprom gewährte dem NOK Beistand für die Vorbereitung russischer Sportler auf die Olympischen Spiele in Salt Lake City (2002), Athen (2004), London (2012) und Sotschi (2014). Im Rahmen der Vorbereitung auf die Winterspiele in Sotschi baute Gazprom einzigartige Industrieanlagen und Sportstätten.

Am 23. Oktober 2014 unterzeichneten Gazprom und NOK ein Memorandum über Zusammenarbeit. Gazprom wurde nunmehr zum Generalsponsor der russischen Olympia-Auswahl.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487947/https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487947/?from=rssAlexey Miller und serbischer Botschafter Slavenko Terzic diskutierten über Abläufe bei der Entwicklung der Gastransportinfrastruktur in SerbienWed, 11 Sep 2019 16:20:00 +030011. September 2019

Heute fand in Moskau ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Republik Serbien in der Russischen Föderation, Slavenko Terzic, statt.

Während des Treffens wurde die Zusammenarbeit im Energiebereich hoch eingeschätzt. 

Besonderes Augenmerk der Partner galt Abläufen bei der Entwicklung der Gastransportinfrastruktur in Serbien. Es wurde festgestellt, dass derzeit Arbeiten am Bau des linearen Teils der Gaspipeline von der Grenze zu Bulgarien bis zur ungarischen Grenze fortgesetzt werden.

Hintergrundinformation

2018 lieferte Gazprom 2,15 Milliarden Kubikmeter Gas nach Serbien, das heißt 1,2 Prozent mehr gegenüber dem Jahr 2017 (2,12 Milliarden Kubikmeter).

Im Juni 2017 unterzeichneten Gazprom und serbisches Ministerium für Bergbau und Energie eine Roadmap zur Entwicklung der Gastransportkapazitäten in der Republik.

Mit der Umsetzung des Projekts zum Bau der Ferngasleitung ist das Planungsunternehmen GASTRANS d.o.o. Novi Sad betraut.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487581/https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487581/?from=rssArbeitstreffen zwischen Vladimir Putin und Alexey MillerMon, 09 Sep 2019 15:45:00 +03009. September 2019

Heute fand ein Arbeitstreffen zwischen dem Präsidenten der Russischen Föderation, Vladimir Putin, und dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, statt.

Alexey Miller informierte Vladimir Putin über die Vorbereitung des Konzerns auf die Herbst- und Winterzeit. Besonderes Augenmerk galt Gaslieferungen an ausländische Märkte.

Redaktion der Gazprom-Website

Stenogramm

Vladimir Putin: Wie laufen die Arbeiten, Herr Miller? Wie sieht es vor allem im Inland aus? Wie geht es dem Konzern, wie ist es um die Mengen und die Pläne bestellt? Wie gestalten sich die Beziehungen zu den Partnern, unter anderem bei unseren Großprojekten?

Alexey Miller: Sehr geehrter Herr Putin,

die Hauptaufgabe besteht derzeit in der Vorbereitung auf die neue Herbst- und Wintersaison und in der Einspeisung von Gas in die UGS (unterirdische Gasspeicher). Operative Gasreserven in den Untertagespeichern sind in Russland zu Beginn der Ausspeicherungssaison in einem Umfang von 72,2 Milliarden Kubikmetern zu gewährleisten.

Wir werden zu Beginn der Herbst- und Winterzeit eine potenzielle Tageshöchstleistung der unterirdischen Speicher von 843,3 Millionen Kubikmetern Gas in der Russischen Föderation sicherstellen. Dies wird zu einem historischen Höchstwert in der Gasbranche des Landes.

Bis zum Jahresende wird Gazprom in die Untertagespeicher in Europa mindestens 11,4 Milliarden Kubikmeter Gas einspeisen. Diese Menge übersteigt den Stand vom Vorjahr mehr als ums Doppelte.

Wir sehen, dass unsere europäischen Partner bei der Einspeicherung ein gutes Tempo an den Tag legen, dasselbe versuchen auch unsere ukrainischen Kollegen zu tun.

Die großen eingespeisten Gasmengen in den Untertagespeichern liegen zweifellos daran, dass am 31. Dezember dieses Jahres der Vertrag zum Transit durch die Ukraine abläuft.

Die Frage mit dem Transitvertrag ist äußerst wichtig, dennoch steht die Frage, ob die Ukraine russisches Gas aufgrund eines Direktvertrages kaufen wird, im Vordergrund.

Denn aus der Antwort auf diese Frage ergibt sich auch die Antwort auf die Frage, welche Gastransportkapazitäten die Gazprom auf russischer Seite garantieren muss, um Gas in Richtung Ukraine zu liefern.

Vladimir Putin: Sie müssen unterhalten und bezahlt werden.

Alexey Miller: Ja.

Natürlich muss man auch eine Vorstellung davon haben, wie hoch die Preise für den ukrainischen Endverbraucher sein werden: Falls ein direkter Gasliefervertrag mit der Gazprom abgeschlossen wird, kann der Gaspreis für den Endverbraucher in der Ukraine nämlich um 25 Prozent geringer sein gegenüber dem derzeitigen Stand.

Ich möchte aber betonen, dass die Frage nach Gaslieferungen für den ukrainischen Markt zweifellos ausschlaggebend ist. Es ist eine Frage bilateraler Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine.

Vladimir Putin: Wie ist es um unsere Großprojekte bestellt?

Alexey Miller: Herr Putin, was das größte Projekt dieses Jahres – die Power of Siberia – betrifft, so wird Gas aus Russland am 1. Dezember zweifelsohne nach China fließen.

Dies wird zu einem historischen Ereignis, denn damit beginnen Lieferungen des weltweit größten Gasexporteurs an den größten Importeur. Innerhalb von 30 Jahren wird eine Billion Kubikmeter Gas auf den chinesischen Markt geliefert.

Der chinesische Markt gilt als der dynamischste und am schnellsten wachsende Markt in der Welt. Wir prüfen heute mit unseren chinesischen Partnern Möglichkeiten für Gaslieferungen auch über andere Routen nach China.

Vladimir Putin: Über welche?

Alexey Miller: Wir fassen die Möglichkeit ins Auge, Gas über die Westroute zu liefern und Lieferungen aus dem Gasförderungszentrum Sachalin über die fernöstliche Route vorzunehmen.

Vladimir Putin: Ich würde Sie in diesem Zusammenhang darum bitten, auf das Thema zurückzukommen, das wir mit Ihnen und mit unseren chinesischen Freunden bereits mehrmals angesprochen haben: Ich meine die Möglichkeit, Ressourcen im Verwaltungsgebiet Irkutsk und in der Verwaltungsregion Krasnojarsk zu nutzen.

Prüfen Sie bitte auch die Vorräte auf der Halbinsel Jamal, um benötigte Vorräte für diese Lieferungen über die Westroute nach China durch die Mongolei zu sammeln.

Ich weiß, dass die Route dort ebenfalls nicht einfach ist, aber eine bisherige Prüfung dieser Frage hat gezeigt, dass sie absolut realistisch ist, und die chinesischen Partner neigen ebenfalls zu dieser Meinung.

Ich bitte Sie, diese Frage zu prüfen und mir darüber zu berichten.



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Gazprom und KOGAS sind an einer weiteren Entwicklung der Zusammenarbeit auf dem LNG-Gebiet interessiertThu, 05 Sep 2019 10:45:00 +03005. September 2019

Heute fand in Wladiwostok im Rahmen des V. Östlichen Wirtschaftsforums ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und dem Präsidenten und CEO der Gesellschaft KOGAS, Hee-Bong Chae, statt.

Beim Treffen wurden Abläufe und Perspektiven des Zusammenwirkens erörtert. Gewürdigt wurden insbesondere die reibungslosen Lieferungen von verflüssigtem Erdgas gemäß Vertrag zwischen der Sakhalin Energy Investment Company Ltd. und KOGAS.

Die Seiten bekundeten Interesse an einer weiteren Entwicklung der Zusammenarbeit auf dem LNG-Gebiet, als auch an der Fortsetzung des Zusammenwirkens im wissenschaftlich-technischen Bereich.

Hintergrundinformation

Hauptbereiche der Tätigkeit der Gesellschaft KOGAS (Republik Korea) sind Bau und Betrieb von LNG-Terminals und Gasverteilungsnetzen, Umsetzung von Gasprojekten im Ausland sowie Forschungsvorhaben in der Gasindustrie.

2005 unterschrieben Sakhalin Energy Investment Company Ltd. (Gazprom – 50 Prozent Anteile plus eine Aktie) und KOGAS einen Vertrag über jährliche Lieferungen von 1,5 Millionen Tonnen LNG aus dem Projekt Sachalin II. Sakhalin Energy ist Betreiber des Projekts Sachalin II.

2016 unterzeichneten Gazprom und KOGAS ein Abkommen über Zusammenarbeit. In diesem Dokument ist die Entwicklung ihrer Partnerschaft auf dem Gebiet von LNG-Lieferungen vorgesehen. Darüber hinaus bestimmt das Abkommen Hauptgeschäftsfelder für die Kooperation unter anderem auf den Gebieten wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit, Energieeffizienz, Umweltschutz und Erdgas als Kraftstoff.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487067/https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487067/?from=rssGazprom und Mitsui erörterten Fragen der ZusammenarbeitThu, 05 Sep 2019 10:40:00 +03005. September 2019

Heute fand in Wladiwostok im Rahmen des V. Östlichen Wirtschaftsforums ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und dem Verwaltungsratsvorsitzenden der Mitsui & Co., Ltd., Masami Iijima, statt.

Die Partner erörterten Fragen der Zusammenarbeit. Unter anderem wurde das Projekt Sachalin II, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum begangen hatte, hoch eingeschätzt. Es wurde betont, dass bereits 19 Länder der Welt verflüssigtes Erdgas und Erdöl von Sachalin II erworben hatten.

Besonderes Augenmerk galt den Fragen der Zusammenarbeit auf dem Gebiet klein- und mitteltonnagiger LNG-Herstellung.

Hintergrundinformation

Der japanische Konzern Mitsui & Co., Ltd. befasst sich mit Förderung, Handel, Verteilung und Verarbeitung sämtlicher Arten von Produkten der Energiebranche in Japan und im Ausland und übt Finanztätigkeiten aus.

Gazprom und Mitsui sind Geschäftspartner im Projekt Sachalin II, in dessen Rahmen der erste in Russland Betrieb für LNG-Herstellung arbeitet. Betreiber von Sachalin II ist Sakhalin Energy Investment Company Ltd.

Im Dezember 2016 unterzeichneten Gazprom und Mitsui ein Abkommen über strategische Zusammenarbeit. Im September 2017 unterschrieben sie ein Rahmenabkommen über Zusammenarbeit auf dem Gebiet klein- und mitteltonnagiger LNG-Lieferungen.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487066/https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487066/?from=rssGazprom Gazomotornoye Toplivo, Gazpromneft Marine Bunker und USC einigten sich auf strategische PartnerschaftThu, 05 Sep 2019 10:25:00 +03005. September 2019

Heute schlossen der Generaldirektor der Gazprom Gazomotornoye Toplivo, Oleg Melekhin, der amtierende Generaldirektor der Gazpromneft Marine Bunker, Alexey Medvedev, und der Präsident der United Shipbuilding Corporation (USC), Alexey Rakhmanov, in Wladiwostok im Rahmen des V. Östlichen Wirtschaftsforums eine Absichtserklärung über Zusammenarbeit und strategische Partnerschaft ab.

Dieses Dokument wurde im Beisein des Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und des Aufsichtsratsvorsitzenden der Aktiengesellschaft USC, Georgy Poltavchenko, unterzeichnet.

Die Absichtserklärung setzt eine gemeinsame Arbeit am erweiterten Einsatz von verflüssigtem Erdgas (LNG) als Treibstoff für die Binnenschifffahrt in Russland voraus.

Die Partner beabsichtigen, am Bau von Schiffen, die LNG als Treibstoff nutzen, zusammenzuarbeiten, mit Schifffahrtgesellschaften als potentiellen Verbrauchern zusammenzuwirken, eine Infrastruktur für die Bunkerung von LNG-Schiffen zu errichten und eine aktuelle rechtliche Grundlage für die Nutzung von LNG als Treibstoff zu schaffen.

„Wir erkennen ein erhebliches Potenzial für den Einsatz von LNG als Treibstoff für Hochsee- und Binnenschiffe. Dies ist durch seine wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile bedingt. Die unterzeichnete Absichtserklärung ermöglicht es, Bemühungen und Erfahrungen der Vertragspartner in diesem strategisch relevanten Geschäftsfeld zu bündeln“, sagte Oleg Melekhin.

Hintergrundinformation

Die Herstellung und Vermarktung von Erdgas (Methan) als Kraftstoff ist ein strategisches Geschäftsfeld der PAO Gazprom. Um an der Entwicklung des Marktes für Erdgas als Kraftstoff systematisch zu arbeiten, wurde das Fachunternehmen Gazprom Gazomotornoye Toplivo gegründet.

Die United Shipbuilding Corporation ist das größte Schiffbauunternehmen in Russland. Dieser Holding gehören ca. 40 Planungs- und Konstruktionsbüros sowie Forschungszentren, Werften, Schiffsreparaturwerkstätten und Maschinenbaubetriebe an, auf deren Grundlage die inländische Schiffbauindustrie zum größten Teil konsolidiert ist.

Die Gazpromneft Marine Bunker ist eine Tochtergesellschaft der Gazprom Neft, die 2007 für die ganzjährige Vermarktung von Schiffstreib- und Schmierstoffen für die See- und Binnenschifffahrt gegründet wurde. Dieses Unternehmen gehört zu den größten Lieferanten in der Nordwestregion.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487163/https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487163/?from=rssGazprom wird sich an der Tätigkeit des Zentrums für digitale Entwicklung auf Basis der Fernöstlichen Föderalen Universität beteiligenThu, 05 Sep 2019 10:20:00 +03005. September 2019

Heute wurde in Wladiwostok im Rahmen des V. Östlichen Wirtschaftsforums eine Absichtserklärung zur Umsetzung von Projekten auf dem Gebiet zukunftsträchtiger Informationstechnologien auf Basis der Fernöstlichen Föderalen Universität abgeschlossen.

Dieses Dokument wurde von dem Minister der Russischen Föderation für Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, Alexander Kozlov, von dem Minister der Russischen Föderation für digitale Entwicklung, Kommunikation und Massenmedien, Konstantin Noskov, von dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und von dem Rektor der Fernöstlichen Föderalen Universität, Nikita Anisimov, unterzeichnet.

Die Vertragspartner planen, im Rahmen des Zentrums für digitale Entwicklung, das vom russischen Kommunikationsministerium auf Basis der Fernöstlichen Föderalen Universität gebildet wird, Projekte umzusetzen, die mit der dynamischen digitalen Simulation technologischer Prozesse verbunden sind. Es geht um Betriebsbedingungen von Anlagen für die Unterwasserförderung und Pipelines sowie um Anlagen für die Verflüssigung von Erdgas. Beabsichtigt wird auch die Entwicklung von intelligenten Leittechniksystemen für Industrieroboter, die für Unterwasserarbeiten in der Arktis geeignet sind.

Die Vertragspartner werden laut diesem Dokument für eine Bündelung wissenschaftlicher und praktischer Erfahrungen und Kompetenzen auf dem Gebiet zukunftsträchtiger digitaler Technologien und optimaler Konstruktionslösungen für einzigartige Hightech-Ausrüstung sorgen.

Hintergrundinformation

Im Juli 2019 fand in Wladiwostok auf der Insel Russki die feierliche Eröffnung der Fernöstlichen Filiale der Gazprom 335 statt. Dies ist ein Engineering-Fachbereich für die Umsetzung von Projekten der Gazprom-Gruppe auf dem Gebiet der Förderung von Kohlenwasserstoffen auf dem Schelf sowie der Erdgasverarbeitung und –verflüssigung im Fernen Osten Russlands. Als regionaler Partner der Gazprom agiert die Fernöstliche Föderale Universität.

Die Filiale ist insbesondere für die Koordination von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, für die Entwicklung einzelner Bauelemente und Ausrüstungen von Systemen für die Offshore-Förderung von Kohlenwasserstoffen und für Anlagen zur Gasaufbereitung und Herstellung von LNG sowie für die Kooperation auf dem Gebiet der Nutzung von integrierten robotechnischen Industrieanlagen zuständig.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487162/https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487162/?from=rssGazprom und SIBUR unterzeichneten Dokumente über die Entwicklung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Gasverarbeitung und GaschemieThu, 05 Sep 2019 10:00:00 +03005. September 2019

Heute unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende der PAO Gazprom, Alexey Miller, und der Vorstandsvorsitzende der PAO SIBUR Holding, Dmitry Konov, (im Namen der Gesellschaft Gaschemiekomplex Amur) in Wladiwostok im Rahmen des V. Östlichen Wirtschaftsforums einen Vorvertrag.

Das Dokument enthält Hauptkonditionen der langfristigen Lieferungen von verflüssigten Kohlenwasserstoffgasen (LPG) und zusätzlichen Mengen der Ethanfraktion aus dem Gasverarbeitungswerk Amur an den aussichtsreichen Gaschemiekomplex Amur von SIBUR. Der Gesamtumfang der Rohstofflieferungen beträgt gemäß dem Vorvertrag bis zu 1,5 Millionen Tonnen jährlich. Der Preis wird nach der von den Parteien vereinbarten Formel ermittelt.

Somit kann unter Berücksichtigung des im Mai 2018 durch die Parteien unterzeichneten Vertrags über Lieferungen der Ethanfraktion (rund zwei Millionen Tonnen im Jahr) das Gesamtvolumen der Lieferungen von Ethanfraktion und LPG bis zu 3,5 Millionen Tonnen jährlich ausmachen.

Die Erweiterung der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen wird die Schaffung eines großen Gasverarbeitungs- und Gaschemie-Clusters auf dem Territorium des Verwaltungsgebietes Amur sowie die Beschleunigung der sozial-ökonomischen Entwicklung des russischen Fernen Ostens fördern.

Alexey Miller und Dmitry Konov unterzeichneten ferner ein Abkommen über Zusammenarbeit. Die Partner beabsichtigen, die Möglichkeit einer Kooperation bei der Umsetzung von Investitionsprojekten – ein Gasverarbeitungswerk in der Republik Tatarstan und der Gaschemiekomplex Nowy Urengoi im Autonomen Bezirk der Jamal-Nenzen – zu prüfen.

Hintergrundinformation

Das Gasverarbeitungswerk Amur von Gazprom wird zu einem der weltweit größten Betriebe für Erdgasaufbereitung. Seine geplante Kapazität wird 42 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich betragen. Der Betrieb wird aus sechs technologischen Produktionsstrecken bestehen. Die Inbetriebnahme der beiden ersten Produktionsstrecken ist für 2021 geplant. Zu Marktprodukten des Gasverarbeitungswerkes werden neben Erdgas Ethan, Propan, Butan, Pentan-Hexan-Fraktion und Helium gehören.

SIBUR analysiert ein Projekt zur Errichtung des Gaschemiekomplexes Amur, der technologisch mit dem Gasverarbeitungswerk Amur verbunden ist. Die Aufstockung der Rohstofflieferungen wird SIBUR erlauben, die projektierte Kapazität des Gaschemiekomplexes von 1,5 Millionen Tonnen Polyethylen bis auf etwa 2,3 Millionen Tonnen Polyethylen und 400.000 Tonnen Polypropylen zu erhöhen.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487161/https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article487161/?from=rssErgebnisse des Besuchs der Gazprom-Delegation in ChinaTue, 03 Sep 2019 14:00:00 +03003. September 2019

Heute besuchte eine Delegation der PAO Gazprom mit dem Vorstandsvorsitzenden Alexey Miller an der Spitze China.

In Peking fanden Arbeitstreffen zwischen Alexey Miller und dem Vizeministerpräsidenten des Staatsrates der Volksrepublik China, Han Zheng, sowie mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden der CNPC, Wang Yilin, statt.

Im Mittelpunkt dieser Treffen standen Abläufe und Perspektiven der Zusammenarbeit in der Energiebranche. Es ging unter anderem um Pipelinegas-Lieferungen aus Russland nach China. Besonderes Augenmerk galt dem Stand der Vorbereitungsarbeiten zum Beginn von Gaslieferungen über die Ostroute am 1. Dezember 2019. Alexey Miller teilte mit, dass die Lagerstätte Tschajandinskoje im August an die Gaspipeline Power of Siberia angeschlossen wurde.

Während der Treffen wurde hervorgehoben, dass russische Pipelinegas-Lieferungen für die zunehmende Stabilität der Gasversorgung in China förderlich sein werden. Sie werden außerdem zur Umsetzung von Plänen der VR China zum Umstieg von Kohle auf Gas sowie zur Verbesserung der Umweltsituation im Land wesentlich beitragen. Alexey Miller stellte fest, dass „der chinesische Gasmarkt weiterhin rasant wächst und der Gasverbrauch in China allein in diesem Jahr um ein Volumen zugenommen hat, das mit der Kapazität der Power of Siberia vergleichbar ist“.

Die Partner schenkten Projekten zu Gaslieferungen aus dem Fernen Osten Russlands über die Westroute besondere Beachtung.

Während der Treffen kamen auch Interaktionen im Bereich der unterirdischen Gasspeicherung und der gasbasierten Stromerzeugung in der VR China zur Sprache.

Hintergrundinformation

Die staatliche Öl- und Gasgesellschaft CNPC ist Hauptpartner der Gazprom in China.

Am 21. Mai 2014 unterzeichneten Gazprom und CNPC einen 30-jährigen Kaufvertrag für russische Gaslieferungen über die Ostroute (Gaspipeline Power of Siberia). Das Dokument sieht Lieferungen von 38 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr nach China vor.

2015 unterschrieben Gazprom und CNPC ein Abkommen über die Grundkonditionen der Pipeline-Lieferungen von Erdgas aus den Lagerstätten in Westsibirien nach China über die Westroute (Gaspipeline Power of Siberia 2) sowie ein Memorandum of Understanding zum Projekt für Pipeline-Lieferungen von Erdgas aus dem russischen Fernen Osten nach China.

2016 unterzeichneten Gazprom und CNPC ein Memorandum of Understanding im Bereich unterirdischer Gasspeicherung und gasbasierter Stromerzeugung in der VR China.

Im Dezember 2017 unterzeichneten Gazprom und CNPC eine Grundsatzvereinbarung zu Erdgaslieferungen aus dem Fernen Osten Russlands nach China.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article486852/https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article486852/?from=rssAlexey Miller und Präsident der Republik Moldau, Igor Dodon, diskutierten über Perspektiven ihrer Zusammenarbeit in der GasbrancheMon, 02 Sep 2019 17:30:00 +03002. September 2019

Heute fand in Moskau ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der PAO Gazprom, Alexey Miller, und dem Präsidenten der Republik Moldau, Igor Dodon, statt.

Die Partner diskutierten über Abläufe und Perspektiven ihrer Interaktionen auf dem Gebiet russischer Gaslieferungen nach Moldau und deren Transit durch dieses Land.

Während des Treffens kam auch die Tätigkeit der Aktiengesellschaft Moldovagaz zur Sprache. Es wurde festgestellt, dass der Aufsichtsrat dieses moldauisch-russischen Unternehmens Vadim Ceban zum Vorstandsvorsitzenden ernannt hat.

Hintergrundinformation

2018 lieferte Gazprom 2,9 Milliarden Kubikmeter Gas nach Moldau, das heißt 8,4 Prozent mehr als im Jahr 2017 (2,7 Milliarden Kubikmeter). Laut bisherigen Informationen wurden zwischen Januar und August 2019 ca. 1,9 Milliarden Kubikmeter Gas exportiert, was dem Stand im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.

Die Verträge zwischen Gazprom und Moldovagaz über Gaslieferungen an Verbraucher in Moldau und Gastransite durch die Republik gelten bis Ende 2019.

Moldovagaz ist eine gemeinsame moldauisch-russische Aktiengesellschaft, die von der PAO Gazprom, der moldauischen Regierung und dem Industrieministerium von Transnistrien gegründet wurde.

Als Vadim Ceban in den Jahren 2008–2009 und 2010–2014 im Wirtschaftsministerium der Republik Moldau arbeitete, war er als Vertreter des Staates und Aufsichtsratsmitglied der Moldovagaz tätig.



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article486843/https://www.gazprom.de/press/news/2019/september/article486843/?from=rssRallye Blue Corridor – Gas für Motoren 2019 starteteThu, 29 Aug 2019 16:05:00 +030029. August 2019

Heute startete in Istanbul das Autorennen Blue Corridor – Gas für Motoren 2019, eine großangelegte internationale Rallye gasbetriebener Fahrzeuge. Sie verläuft durch Europa und Russland. Als Veranstalter agieren Gazprom und der deutsche Konzern Uniper SE.

An dieser Veranstaltung nehmen mehr als 20 Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Fahrzeuge für den Personenverkehr teil, die mit komprimiertem und verflüssigtem Erdgas betrieben werden. Das Autorennen wird demonstrieren, dass die Nutzung von Erdgas als Kraftstoff höchst umweltfreundlich und effizient ist und dass methanbetriebene Fahrzeuge zuverlässig sind.

Die Route des Autorennens ist in zwei Etappen – die europäische und die russische – unterteilt. Am europäischen Abschnitt legen die gasbetriebenen Fahrzeuge 5.320 Kilometer durch die Türkei, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Italien, Belgien, Österreich und Deutschland zurück. Die erste Etappe endet am 20. September in Lubmin (Deutschland).

Am selben Tag startet die Rallye in Russland: in der Verwaltungsregion Krasnodar an der Verdichterstation Russkaja. Ferner verläuft sie durch die Verwaltungsgebiete Rostow, Woronesch, Belgorod, Moskau, Nowgorod und Leningrad. Der russische Abschnitt ist 2.760 Kilometer lang.

Der Endspurt des Autorennens findet am 3. Oktober in Sankt Petersburg auf dem Gelände des Kongress- und Ausstellungszentrums EXPOFORUM während des Petersburger Internationalen Gasforums statt.

Im Rahmen des Autorennens sind Treffen mit Teilnehmern des Marktes für Erdgas als Kraftstoff, mit Vertretern staatlicher Behörden und Experten avisiert. In der russischen Etappe sind auch Veranstaltungen anlässlich der Inbetriebnahme von Gasbetankungsanlagen der Gazprom geplant.

Hintergrundinformation

Uniper SE ist ein Energiekonzern, der sich mit Erdgas, Stromerzeugung und globalem Energiehandel befasst.

Die Rallye Blue Corridor wurde erstmals im Jahr 2008 von der Gazprom-Gruppe organisiert. Seit 2010 ist die Uniper SE Mitveranstalterin in diesem Projekt. Später schlossen sich auch andere Teilnehmer des europäischen und russischen Gas- und Automarktes dem Projekt an. Seitdem dieses Projekt existiert, haben daran insgesamt über 200 Fahrzeuge aus betrieblicher Produktion, die mit komprimiertem und verflüssigtem Erdgas betrieben werden, teilgenommen. Sie haben mehr als 60.000 Kilometer durch 130 Städte in 26 Ländern Europas und Asiens vom Atlantik bis zum Pazifik zurückgelegt.

Erdgas (Methan) ist generell eine Alternative für erdölbasierte Kraftstoffe. Sein durchschnittlicher Preis liegt in Russland bei 16 Rubeln pro Kubikmeter. Die Kosten pro gefahrenen Kilometer betragen für einen methanbetriebenen Personenkraftwagen 1,6 Rubel. Im Verbrauch kommt ein Kubikmeter Methan einem Liter Benzin gleich.



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/august/article486665/https://www.gazprom.de/press/news/2019/august/article486665/?from=rssAlexey Miller hielt eine Telefonkonferenz ab anlässlich des Tages der Mitarbeiter der Öl- und GasindustrieThu, 29 Aug 2019 11:00:00 +0300Heute hielt der Vorstandsvorsitzende der PAO Gazprom, Alexey Miller, in Sankt Petersburg eine Telefonkonferenz ab anlässlich des Tages der Mitarbeiter der Öl- und Gasindustrie.

Geschäftsführer der Gazprom Dobycha Noyabrsk, Gazprom Dobycha Urengoy, Gazprom Transgaz Saint Petersburg, Gazprom Transgaz Ukhta berichteten in der Konferenz über die Tätigkeit ihrer Unternehmen.

Stenogramm der Rede von Alexey Miller in der Telefonkonferenz anlässlich des Tages der Mitarbeiter der Öl- und Gasindustrie

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

ich beglückwünsche Sie zum bevorstehenden Feiertag – zum Tag der Mitarbeiter der Öl- und Gasindustrie.

Es ist bereits Tradition, dass wir unseren Berufsfeiertag mit Erfolgen in der Produktion begehen und uns Aufgaben für die Zukunft stellen.

In diesem Jahr wurde bereits viel getan. So haben wir im Verwaltungsgebiet Kaliningrad ein Seeterminal für die Abnahme von verflüssigtem Erdgas und die schwimmende Regasifizierungsanlage Marshal Vasilevskiy in Betrieb genommen. Dieses Projekt ist für das Land von grundsätzlicher Bedeutung. Nun können wir diese Region direkt mit Gas versorgen, indem wir Transitländer umgehen. Die Energiesicherheit hat in dieser Region ein qualitativ neues Niveau erreicht.

Unsere Hauptaufgabe besteht in zuverlässigen Gaslieferungen an Verbraucher, und wir meistern sie erfolgreich. Wir richten uns in unserer Arbeit nach dem Markt. Die Gasförderung stieg in diesem Jahr bereits fast um 5,5 Milliarden Kubikmeter.

Gas von der Halbinsel Jamal spielt in der Gasbilanz eine immer größere Rolle. Die Halbinsel Jamal ist Vorreiter in der heimischen Gasindustrie des 21. Jahrhunderts. Wir entwickeln dort weiterhin ein leistungsstarkes Gasförderungszentrum. In diesem Jahr haben wir mit der umfassenden Erschließung der Lagerstätte Charassaweiskoje begonnen. Die Förderung aus der Lagerstätte startet im Jahr 2023.

In diesem Jahr wurde eine wichtige Entscheidung im Hinblick auf die Monetarisierung der Gasvorräte in der Region Nadym-Pur-Tas getroffen. Im Nordwesten Russlands haben wir in der Umgebung von Ust-Luga mit dem Bau eines leistungsstarken integrierten Industriekomplexes für die Verarbeitung und Verflüssigung von Erdgas begonnen. Im Endergebnis wird ein einzigartiges Industriecluster entstehen, das weltweit nicht seinesgleichen hat.

Im Fernen Osten wird an einem weiteren riesengroßen Gasverarbeitungswerk aktiv gebaut: am Gasverarbeitungswerk Amur. Die Arbeiten sind zu fast 50 Prozent abgeschlossen. Der Bau von zwei technologischen Linien läuft auf Hochtouren, und mit dem Bau der dritten Linie wurde begonnen. Dieser Betrieb ist ein wichtiges Bindeglied in der Lieferkette durch die Gaspipeline Power of Siberia.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir sehen historischen Ereignissen entgegen.

In nur drei Monaten wird russisches Pipelinegas am 1. Dezember 2019 erstmals auf den chinesischen Markt fließen.

Mit Exporten in Richtung Europa setzen wir zum Endspurt bei der Implementierung der Projekte TurkStream und Nord Stream 2 an. Die Bauarbeiten erfolgen pünktlich nach Zeitplan.

Beim Projekt Nord Stream 2 haben wir eine zeichensetzende Markierungslinie überschritten. Durch die Ostsee wurden bereits mehr als 75 Prozent der Gesamtlänge dieser Gaspipeline verlegt. Der Bau der Nord Stream 2 befindet sich somit im letzten Viertel.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Gazprom hat in diesem Jahr Dividenden in Höhe von 16,61 Rubeln je Aktie an ihre Aktionäre ausgezahlt. Das ist ein Rekordbetrag in der gesamten Geschichte des Konzerns. Gegenwärtig arbeiten wir an einer neuen Dividendenpolitik und planen in Zukunft 50 Prozent vom Nettogewinn gemäß IFRS auszuzahlen.

Wir sehen, dass Investoren unsere Aktivitäten positiv einschätzen. Die Kapitalisierung der Gazprom beträgt über 80 Milliarden US-Dollar. Dies ist ums Anderthalbfache mehr als vor einem halben Jahr. Der Konzern Gazprom ist heute Spitzenreiter auf dem russischen Aktienmarkt.

Hinter den industriellen und finanziellen Erfolgen stehen natürlich Menschen, denen wir diese Erfolge zu verdanken haben. Es wurde beschlossen, ab 1. Oktober dieses Jahres die Tarifsätze für Arbeiter, die nach dem Einheitlichen Tarifnetzplan in Tochtergesellschaften, Betrieben und Filialen der PAO Gazprom bezahlt werden, um 15 Prozent zu erhöhen.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

uns steht viel Arbeit bevor. Bald beginnt die sehr wichtige und verantwortungsvolle Herbst- und Wintersaison: eine Zeit der Spitzennachfrage und der Spitzenlasten im Einheitlichen Gasversorgungssystem. Deshalb wird jedem maximale Konzentration seiner Kräfte und Sorgfalt abverlangt. Ich bin überzeugt, dass die Aufgaben, vor denen der Konzern steht, dank dem Professionalismus, der Einsatzbereitschaft und dem Verantwortungsbewusstsein der gesamten Gazprom-Belegschaft auf höchstem Niveau erfüllt werden.

Liebe Freunde,

ich beglückwünsche Sie nochmals zum bevorstehenden Feiertag. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Glück, Wohlergehen und neue Erfolge.

Setzen wir unsere Arbeit fort.



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Er kannte Gazprom wie sich selbst. Zum 85. Geburtstag von Rem VyakhirevFri, 23 Aug 2019 09:00:00 +030023. August 2019

Auszüge aus dem Buch „Rem Ivanovich Vyakhirev“. RMP Verlag, 2014

Bedienungskraft einer Erdölanlage. Kilometerlang mit Werkzeug auf der Schulter unterwegs

Nach seinem Hochschulabschluss arbeitete Rem Vyakhirev ein paar Jahre als Bedienungskraft und Streckenwärter auf Erdölfeldern. Damit der Leser eine Vorstellung davon bekommt, was das bedeutet, erkläre ich es kurz: Tag und Nacht, bei Hitze und eisiger Kälte zog dieser Arbeiter mit Gasmaske und Werkzeug auf der Schulter damals, in den fünfziger Jahren, Streife auf Ölfeldern und prüfte den Zustand von Tiefpumpen. Zur Not und soweit es möglich war, nahm er kleine Reparaturen vor oder holte eine Reparaturbrigade.

So legte er während seiner Dienstschichten rund um die Uhr dutzende Kilometer zurück.

In jenen Jahren hatte Vyakhirev nicht einmal ein Fahrrad.

Erst in Neftegorsk begann der berufliche Aufstieg von Vyakhirev, wobei er sich erst dort auf die Gasbranche spezialisierte.

(von Alexander Stepanov)

Gasfachmann. Es glückt nicht alles auf Anhieb

Vyakhirevs Laufbahn als Gasfachmann konnte enden, noch bevor sie richtig begonnen hatte: Beim ersten Anlauf explodierte ein Separator.

Rem Vyakhirev erzählte später über diesen Vorfall: „Wir hatten einen Separator, der Gas von Kondensat trennte. Er funktionierte ein paar Tage und explodierte. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Wir rannten alle dorthin, um die Ventile abzudrehen, sonst wäre alles in die Luft geflogen. Das steht mir heute noch vor Augen. Es war Tag der Raumfahrt, der 12. April. Wir liefen, fast bis Bauch im Dreck. Dann kam der Minister eingeflogen, es wurde ermittelt. Für mich konnte das ein schlimmes Ende nehmen. Aber ich hatte Glück, die Minister waren selbst vom Fach, sie waren Ingenieure. Es wurde entschieden, mich nicht aus der Partei auszuschließen, obwohl dieser Gedanke nahelag. Man wurde nämlich meistens ausgeschlossen, nur um vor Gericht geladen zu werden.“

An dieser Stelle verschwieg Rem Vyakhirev seinen Mut, den er an den Tag gelegt hatte. Um die Menschen vor der hereinbrechenden Katastrophe zu retten, zog er einen Gasschutzanzug über und kletterte in den Schacht, um die Ventile am Gasrohr abzudrehen. Er selbst wurde anschließend mit Mühe und Not wieder auf die Beine gestellt. Vielleicht hatten sie deshalb im Gebietsparteikomitee mit ihm Mitleid und berücksichtigten, dass er selbst eine vielleicht noch größere Tragödie verhindert hatte. Allerdings war die Strafe skurril: Eine berüchtigte Behörde verhängte für ihn Ausreiseverbot. Was noch skurriler war: Man bot ihm ein Amt in der Industrieabteilung des Gebietsparteikomitees an!

(von Alexander Stepanov)

„Ein Unikum ist er, unser Vyakhir“

Ich nahm als angehender Literat mit einer Gruppe von Schriftstellern aus Kuibyschew an einem Künstlertreffen mit der Belegschaft des Betriebs für Erdölstabilisierung teil. Nach der Veranstaltung wurden wir mit einem Bus nach Neftegorsk gefahren, in Begleitung von ein paar Arbeitern, die uns „zugewiesen“ worden waren. Wir diskutierten nicht nur leidenschaftlich über unsere dichterischen Auftritte vor den Mitarbeitern des Betriebs, sondern teilten auch unsere angenehmen Eindrücke vom Betrieb: die ebenen Asphaltwege, die sorgfältig gemähten Rasenflächen, die vielen Blumenrabatten und Obstbäume.

„Da habt ihr noch nicht alles gesehen: Der Chef hat eine Viehfarm angelegt! Zum Mittagessen gibt es in der Kantine frische Milch und frisch geschlachtetes Fleisch von der Farm“, fügte ein Arbeiter zu unserer Begeisterung hinzu.

„Ja-a, ein Unikum ist er, unser Vyakhir: Hat mich mit den letzten Worten beschimpft, aber ich nehme es ihm komischerweise nicht übel. Denn ganz ehrlich gesagt, hab ich die Rüge tatsächlich verdient. Ein anderer hätte an seiner Stelle gebrabbelt, sodass man nicht verstehen würde, was er von einem will: Ob man vor ihm in die Knie gehen oder sich selbst auspeitschen soll. Das ist deprimierend. Nicht weil man versagt hat, sondern weil so ein Chef lästig ist...“

Der Arbeiter nannte ihn, den Betriebsleiter, Vyakhir, und diesen gutmütigen Spitznamen hörte ich von seinen Mitarbeitern häufig!

(von Alexander Stepanov)

Im Wohnwagen am Objekt

Rem Vyakhirev war Produktionsmanager im besten Sinne des Wortes. Ein Mann, dem die Arbeit nahezu alles bedeutete.

Man erzählte sich, dass Vyakhirev beim Bau einer Pipeline am Objekt wohnte. Seine Mitarbeiter sahen des Öfteren, wie er mit nacktem Oberkörper und einem Handtuch um den Hals aus einem Wohnwagen für Fahrer, in dem er während seines Aufenthalts auf der Baustelle untergebracht worden war, herauskam, um „ein Wasserbad zu nehmen“.

Nach dem Frühstück machte Rem Vyakhirev zu Fuß einen Objektrundgang, sprach mit Meistern und Bauarbeitern, hörte ihnen zu, gab Empfehlungen und las zuweilen den Bauleitern die Leviten, wenn sie etwas verpfuscht hatten. Er kannte sich in allen Feinheiten seines Jobs blendend aus.

Arbeit als Hobby

Unser Vater hatte einen Job, bei dem er wenig Zeit für uns hatte. Er kam spät aus dem Dienst. Ihm blieb nur Zeit, um etwas zu essen, sich auszuschlafen, und dann ging es weiter. Dafür verbrachte er seine Wochenenden immer mit der Familie. In den Urlaub ans Schwarze Meer reisten wir immer zusammen. Das war regelrecht Tradition.

Meine Schwester Tatiana und ich waren im Grunde genommen brave Kinder, deshalb konnte unser Vater uns gegenüber wohl kaum streng sein. Es lief im Großen und Ganzen alles normal, wie bei vielen. Ohne Prügel.

Die Wochenenden verbrachten wir auf der Datscha.

Im Herbst „wetteiferten“ alle mit ihrer Ernte: Wer die meisten Gurken, Tomaten und Zucchini gezüchtet hatte... Selbst eingelegtes Gemüse und selbst eingekochte Konfitüren haben noch niemandem geschadet. Mutter konnte das wunderbar. Die Datschengrundstücke lagen in der Nähe des Städtchens für Gasfachleute, sodass nicht groß gebaut werden musste: Nur ein kleines Holzhaus, um dort hin und wieder unterzuschlüpfen. Vater hatte damals keinen Sinn für Jagd und Angeln, und der Ural ist dort auch nicht so reich an Fischen. Sein Hobby und seine Leidenschaft war die Arbeit. Mit seiner Familie und auf dem Datschengrundstück erholte er sich.

Vater ließ sich über seine Arbeit nicht groß aus, aber wir alle waren auf die eine oder andere Weise involviert. Mutter arbeitete in derselben Verwaltung als Betriebswirtin. Vater bekam Besuch von seinen Kollegen: Viktor Chernomyrdin, Vyacheslav Sheremet und anderen... 

(von Yury Vyakhirev)

Ratschläge eines Profis

Kollegen von Rem Vyakhirev erzählen gern, wie er sich bei Arbeitsbesprechungen verhielt. Wenn Vyakhirev von einem Störfall an einer Pipeline hörte und erfuhr, dass eine Reparaturbrigade zum Unfallort gefahren war, fluchte er zuerst, hielt anschließend inne, massierte sich die Schläfen und fing dann an, Ratschläge zu geben: „Sag den Jungs, sie sollen bloß nicht geradeaus fahren, dort beginnt nach dem 115. Kilometer Sumpfgelände. Da fahren sie die Technik zu Schrott. Sie müssen einen Umweg nehmen, oberhalb und dann abwärts fahren, dort liegt hinter dem 118. Kilometer eine Senke, da kommen sie besser ran.“

Er kannte Gazprom wie sich selbst.



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Gasfachkräfte ziehen in den Fernen OstenMon, 05 Aug 2019 15:00:00 +03005. August 2019

Ein Beitrag von Sergey Pravosudov, Chefredakteur der Unternehmenszeitschrift „Gazprom“

Die Bauarbeiten am Gasverarbeitungswerk Amur gehen zügig im Rahmen der Umsetzung des Östlichen Gasprogramms voran. Dieser riesengroße Betrieb in der Umgebung der Stadt Swobodny im Verwaltungsgebiet Amur wird zu einem wichtigen Bindeglied in der technologischen Kette künftiger Erdgaslieferungen aus den Lagerstätten in Jakutien und im Verwaltungsgebiet Irkutsk nach China durch die Gaspipeline Power of Siberia. Im Sommer dieses Jahres überstieg die Anzahl des Baupersonals 21.000 Menschen. Im Juli wurde auf der Baustelle die Ausrüstung für die dritte technologische Linie dieses Betriebs montiert (insgesamt wird es sechs ähnliche Linien geben): eine Kolonne für Entmethanisierung (Demethanizer), eine Kolonne für die Entfernung von Stickstoff (Denitrierung) sowie eine Kolonne für Entethanisierung(Deethanizer).

Während der Sommernavigation 2019 werden auf die Baustelle des Gasverarbeitungswerkes Amur insgesamt über 120 Ausrüstungseinheiten mit einem Gesamtgewicht von mehr als 13.000 Tonnen geliefert. Die Verladung und Entladung an der provisorischen Anlegestelle des Betriebs erfolgt unter Einsatz von speziellen Kranen mit einer Tragfähigkeit von 1.350 und 750 Tonnen.

Gasverarbeitungswerk Amur

Investor und Bauherr des Projekts: Gazprom Pererabotka Blagoveshchensk

Geplante Kapazität (Verarbeitung): 42 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr

Heliumproduktion: bis zu 60 Millionen Kubikmetern pro Jahr

Ethanproduktion: ca. 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr

Propanproduktion: rund eine Million Tonnen pro Jahr

Butanproduktion: ca. 500.000 Tonnen pro Jahr

Produktion der Pentan-Hexan-Fraktion: ca. 200.000 Tonnen pro Jahr

Technologische Linien: 6

Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital

Heute werden bereits Mitarbeiter recruitiert, die in diesem Hightech-Betrieb tätig sein werden. Die Fachkräfte kommen aus Orenburg, Astrachan, Salawat, Nowy Urengoi und anderen Öl- und Gasregionen des Landes. Im Jahr 2019 sollen 219 Mitarbeiter angestellt werden. Im Jahr 2020 werden 688 Mitarbeiter beschäftigt. Nachdem im Jahr 2021 die ersten beiden Linien des Werkes in Betrieb genommen werden, kommen weitere 594 Mitarbeiter hinzu. Bis das Gasverarbeitungswerk Amur im Jahr 2025 seine geplante Kapazität erreicht hat, werden dort rund 3.000 Menschen arbeiten. Dank der Automatisierung von Fertigungsvorgängen wird das Gasverarbeitungswerk Amur zum Spitzenreiter in Bezug auf die Arbeitsleistung unter allen Gasverarbeitungsbetrieben der Branche.

„Für qualifizierte Fachkräfte ist es verlockend, die Möglichkeit zu bekommen, an einem der größten Gasprojekte beteiligt zu sein, an modernsten Anlagen in der Branche zu arbeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und eine gute Laufbahn in einem neuen Großbetrieb zu machen“, erklärt Lyudmila Zubova, Leiterin der Personalverwaltung bei der Gazprom Pererabotka Blagoveshchensk.

Soziale Infrastruktur

Es müssen aber auch komfortable Lebensbedingungen für Fachkräfte, die in den Fernen Osten umziehen, geschaffen werden. Für Mitarbeiter des Gasverarbeitungswerkes Amur werden deshalb Wohnungen und soziale Objekte gebaut. Bislang entstand in der Innenstadt von Swobodny ein Mehrfamilienhaus und im August dieses Jahres wird ein zweites Wohnhaus fertiggestellt. Darüber hinaus wird im Norden der Stadt ein Projekt für den Bau eines Wohnviertels mit 42 vierstöckigen Häusern und 36 Reihenhäusern mit einer Gesamtfläche von 168.000 Quadratmetern, in denen rund 5.000 Menschen leben werden, umgesetzt. Die Wohnungen für das Betriebspersonal werden mit Möbeln und notwendigen Hausgeräten ausgestatten sein. Im Wohnviertel entstehen auch eine neue Schule und ein Kindergarten mit Swimmingpool, eine Poliklinik sowie Sport- und Kultureinrichtungen. In der Stadt funktioniert heute bereits dank Gazprom ein neuer Sportkomplex mit Schwimmbad und wird der Bau einer Kirche abgeschlossen.

Die soziale Infrastruktur wird den staatlichen und städtischen Behörden übereignet. Die Wohnanlage wird in der Bilanz des Fachunternehmens Zhiloy Mikrorayon, das zur Gazprom-Struktur gehört, ausgewiesen.

Ein Projekt für den Bau eines Wohnviertels mit 42 vierstöckigen Häusern und 36 Reihenhäusern mit einer Gesamtfläche von 168.000 Quadratmetern, in denen rund 5.000 Menschen leben werden, wird umgesetzt.

Der Konzern befasst sich gleichzeitig mit der Ausbildung von Fachkräften vor Ort. In diesem Jahr hat die erste Gazprom-Klasse (25 Jugendliche) die Oberschule Nr. 1 in Swobodny absolviert. Für die Schüler werden regelmäßig Besuche auf der Baustelle organisiert. Ihnen wird erklärt, wo sie weiter studieren können, um anschließend im Gasverarbeitungswerk Amur beschäftigt zu werden. Gazprom Pererabotka Blagoveshchensk hat die Kosten übernommen, um die materielle Ausstattung der technischen Berufsfachschule Amur in Swobodny den Anforderungen föderaler staatlicher Ausbildungsstandards anzupassen. Für Labors, Lehrwerkstätten und Unterrichtsräume wurde spezielle Ausrüstung erworben, Instandsetzungs- und Montagearbeiten wurden geleistet. Das Unternehmen kooperiert aktiv mit Hochschulen: mit der Staatlichen Universität Amur, der Technologischen Universität Kasan, der Staatlichen Universität Tomsk, der Östlichen Universität, der Staatlichen Universität Tjumen und natürlich mit der Gubkin-Universität für Erdöl und Gas.

Der neue Betrieb bietet jungen und ambitionierten Leuten neue Chancen. Erwähnenswert ist, dass der Betrieb in einer sehr interessanten Region entsteht. Blagoweschtschensk, die Hauptstadt der Region des Amur-Flusses, liegt 140 Kilometer von der Stadt Swobodny entfernt an der Grenze zu China. Sie wird von China durch den Amur-Fluss getrennt, über dem im Jahr 2020 eine Autobrücke eröffnet wird. Über den Amur wird auch eine Seilbahn gebaut, und so wird man innerhalb von sechs Minuten nach China gelangen können. Viele reisen als Touristen regelmäßig in die Grenzstadt Heihe und andere Städte der VR China. Sie haben die Möglichkeit, in China und anderen Ländern Südostasiens eine Vorstellung von deren Kultur und Sehenswürdigkeiten zu bekommen.



]]>https://www.gazprom.de/press/news/reports/2019/far-east/https://www.gazprom.de/press/news/reports/2019/far-east/?from=rssErgebnisse des Verkaufs von 2,93 Prozent Stammaktien der GazpromFri, 26 Jul 2019 11:55:00 +030026. Juli 2019

Gazprom Gerosgaz Holdings B.V. (Niederlande) und Rosingaz Limited (Zypern), beide 100-prozentige Tochtergesellschaften der PAO Gazprom, haben 693.627.848 Stammaktien der PAO Gazprom (2,93 Prozent des Stammkapitals) unter Einsatz der Börsentechnologie für Geschäftsabschlüsse an der Moskauer Börse erfolgreich verkauft. Der Aktienverkauf erfolgte über die Gazprombank (Aktiengesellschaft), die als Veranstalter des Börsenhandels und Broker des Wertpapierangebots agierte.

Der Angebotspreis betrug 200 Rubel 50 Kopeken je Aktie. Nach Abschluss des Angebots wird die Anzahl der Gazprom-Aktien im freien Verkehr laut Schätzungen des Konzerns auf 46,02 Prozent des Stammkapitals steigen.



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Gasbetriebener KAMAZ unter den Top Fünf Lastwagen in der Silk Way Rally 2019Tue, 16 Jul 2019 18:50:00 +030016. Juli 2019

Heute schloss in Dunhuang (China) das internationale Etappenrennen Silk Way Rally 2019 ab. Der von Sergey Kupriyanov gefahrene gasbetriebene KAMAZ ist unter den Top Fünf Fahrzeugen in der Lastkraftwagenwertung.

Am Rennen nahmen 15 Lastkraftwagen russischer und ausländischer Hersteller teil: KAMAZ, GAZ, MAZ, Renault, HINO, DAF und IVECO. Der gasbetriebene KAMAZ war das einzige Fahrzeug, das Erdgas als Kraftstoff nutzt.

Die Langstreckenrallye verlief durch Russland, die Mongolei und China. Ihre Teilnehmer legten innerhalb von zehn Tagen über 5.000 Kilometer zurück und bewältigten äußerst schwierige Abschnitte in Taiga-Wäldern, in Steppen und Wüste.

Aufgrund eines Beschlusses des Organisationskomitees der Langstreckenrallye Silk Way wurde das Team von Sergey Kupriyanov mit einem Sonderpreis für seinen Beitrag zum Umweltschutz ausgezeichnet.

„Der gasbetriebene KAMAZ hat einen ernsthaften Test erneut erfolgreich bestanden. Unser Beispiel zeigt, dass erdgasbetriebene Fahrzeuge leistungsstark, zuverlässig und umweltfreundlich sind“, sagte Sergey Kupriyanov.

Hintergrundinformation

Herstellung und Vermarktung von Erdgas (Methan) als Kraftstoff gehört zu den vorrangigen Geschäftsfeldern der Gazprom. Um an der Entwicklung des Marktes für Erdgas als Kraftstoff systematisch zu arbeiten, wurde das Fachunternehmen Gazprom Gazomotornoye Toplivo gegründet.

Die Betankung von Fahrzeugen mit Erdgas wird heute von mehr als 300 Gasbetankungsanlagen der Gazprom gewährleistet.

Erdgas gehört zu den umweltfreundlichsten und sparsamsten Arten von Kraftstoff für Fahrzeuge. Bei dessen Nutzung sind die Schadstoffemissionen bis ums 10fache geringer, und der Preis pro Kubikmeter Methan liegt im Durchschnitt bei ca. 16 Rubeln. Im Gasbetankungsnetz der Gazprom wird Erdgas unter der Handelsmarke EcoGas verkauft.

Der gasbetriebene KAMAZ ist ein Sondermodell eines Sportlastkraftwagens, für den komprimiertes Erdgas als Kraftstoff genutzt wird. Das Projekt wurde 2013 von der Mannschaft KAMAZ-Master mit Unterstützung der Gazprom und der VTB-Bank ins Leben gerufen. Am Rennen 2019 nimmt die dritte Ausführung dieses Fahrzeuges statt. Ziel des Projekts ist es, die Vorteile der Nutzung von Erdgas als Kraftstoff aufzuzeigen.

Die internationale Silk Way Rally 2019 startete am 6. Juli in Irkutsk. Hauptpartner des Marathons ist die PAO Gazprom.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/july/article484315/https://www.gazprom.de/press/news/2019/july/article484315/?from=rssVsevolod Cherepanov übernahm die Leitung von Gazprom Geologorazvedka und Gazprom GeoresourceTue, 16 Jul 2019 18:40:00 +030016. Juli 2019

Vsevolod Cherepanov wurde im Wege der Doppelbeschäftigung zum Generaldirektor der Gazprom Geologorazvedka und der Gazprom Georesource gewählt.

Er wird auch weiterhin als stellvertretender Generaldirektor der Gazprom Invest tätig sein.

Alexey Davydov, der die Gazprom Geologorazvedka seit 2012 leitete, legte sein Amt nieder.

Als amtierender Generaldirektor der Gazprom Georesource war seit dem 21. Februar 2019 Vyacheslav Plotnikov, erster Stellvertreter des Generaldirektors und Chefingenieur des Unternehmens, tätig.

Hintergrundinformation

Gazprom Geologorazvedka ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der PAO Gazprom. Sie sorgt für die Leistung umfassender Prospektionsarbeiten, die auf die Suche nach neuen Lagerstätten und Vorkommen von Kohlenwasserstoffen auf dem Festland und auf dem Schelf der Russischen Föderation ausgerichtet sind. Das Unternehmen befasst sich auch mit der Nacherkundung von Vorräten in bereits entdeckten Lagerstätten und mit deren Vorbereitung auf die Ausbeute. Hauptziel des Unternehmens ist die Auffüllung der Mineral- und Rohstoffbasis der Gazprom-Gruppe.

Gazprom Georesource ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der PAO Gazprom. Sie gilt als Hauptquelle für geophysikalische Daten der Gazprom-Gruppe in Bereichen wie Optimierung der Rohstoffförderung, Reduzierung von Betriebskosten und Bewertung der Effizienz geophysikalischer Arbeiten, Berechnung von Vorräten in Lagerstätten und Gasspeichern sowie Gewährleistung der Umweltsicherheit. Das Unternehmen gehört zu den größten russischen branchenübergreifenden Dienstleistungsbetrieben auf dem Gebiet der Geophysik. Es umfasst 13 Produktionsstätten und wissenschaftliche Industriefilialen, die in allen russischen Gasförderregionen ihre Standorte haben.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/july/article484314/https://www.gazprom.de/press/news/2019/july/article484314/?from=rssGasbetriebener KAMAZ nimmt an internationaler Langstrecken-Rallye Silk Way 2019 teilSat, 06 Jul 2019 18:00:00 +03006. Juli 2019

In Irkutsk startete die internationale Langstrecken-Rallye Silk Way 2019. Als Hauptpartner agiert die PAO Gazprom. In diesem Jahr findet das Rennen in Russland (Ostsibirien), der Mongolei und China statt.

Mit der Mannschaft KAMAZ Master nimmt an der Rallye ein Sportlastkraftwagen teil, der Erdgas als Brennstoff nutzt. Pilot des gasbetriebenen KAMAZ ist Sergey Kupriyanov, Steuermann ist Alexander Kupriyanov und Mechaniker ist Akhmet Galyautdinov.

Die Besatzung des mit umweltfreundlichem Kraftstoff betriebenen Fahzeuges hat eine über 5.000 Kilometer lange Strecke vor sich: am Ufer des Baikalsees entlang, über sibirische Bergpässe, steinige Straßen und Steppen in der Mongolei sowie durch die größte asiatische Wüste Gobi. Das Rennen endet in der chinesischen Stadt Dunhuang.

Die Nutzung von Erdgas während des Rennens wird es ermöglichen, negative Umwelteinwirkungen zu reduzieren und die Öffentlichkeit auf Umweltprobleme und eventuelle Wege für deren Bewältigung aufmerksam zu machen, unter anderem dank Umstellung von Fahrzeugen auf Gaskraftstoff.

„Im Jahr 2019 wird die Route der internationalen Langstreckenrallye Silk Way durch einzigartige Naturgebiete verlaufen: durch die Taiga sowie durch Steppen und Wüste. Die Teilnahme eines gasbetriebenen KAMAZ an diesem Wettrennen ist mehr als symbolhaft, denn der Sportlastkraftwagen wird mit EcoGas, das heißt mit Erdgas, einem umweltfreundlichen Kraftstoff betrieben“, betonte Sergey Kupriyanov, Pilot des gasbetriebenen KAMAZ.

Hintergrundinformation

Herstellung und Vermarktung von Erdgas (Methan) als Kraftstoff gehört zu den vorrangigen Geschäftsfeldern der Gazprom. Um an der Entwicklung des Marktes für Gaskraftstoff systematisch zu arbeiten, wurde das Fachunternehmen Gazprom Gazomotornoye Toplivo gegründet.

Die Betankung von Fahrzeugen mit Erdgas wird heute von mehr als 300 Gasbetankungsanlagen der Gazprom gewährleistet.

Erdgas gehört zu den umweltfreundlichsten und sparsamsten Arten von Kraftstoff für Fahrzeuge. Bei dessen Nutzung sind die Schadstoffemissionen bis ums 10-fache geringer, und der Preis pro 1 Kubikmeter Methan liegt im Durchschnitt bei ca. 16 Rubeln. Im Gasbetankungsnetz der Gazprom wird Erdgas unter der Handelsmarke EcoGas verkauft.

Der gasbetriebene KAMAZ ist ein Sondermodell eines Sportlastkraftwagens, für den komprimiertes Erdgas als Kraftstoff genutzt wird. Das Projekt wurde 2013 von der Mannschaft KAMAZ Master mit Unterstützung der Gazprom und der VTB Bank ins Leben gerufen. Am Rennen 2019 nimmt die dritte Ausführung dieses Fahrzeuges statt. Ziel des Projekts ist es, die Vorteile der Nutzung von Erdgas als Kraftstoff aufzuzeigen.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/july/article483912/https://www.gazprom.de/press/news/2019/july/article483912/?from=rssSergey Kupriyanov wurde zum Leiter des Departments 106 und zum Pressesprecher des Vorstandsvorsitzenden der Gazprom ernanntThu, 04 Jul 2019 15:10:00 +03004. Juli 2019

Sergey Kupriyanov wurde ab 9. Juli 2019 zum Leiter des Departments 106 und zum Pressesprecher des Vorstandsvorsitzenden der Gazprom ernannt.

Sergey Kupriyanov arbeitet seit 2003 in der Gazprom-Struktur und war zuvor als Pressesprecher des Vorstandsvorsitzenden und stellvertretender Leiter des Departments 106 der PAO Gazprom tätig.

Alexander Bespalov, der bislang das Department 106 leitete, legte sein Amt nieder und trat in den Ruhestand.



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Gazprom eröffnete Engineering-Filiale in WladiwostokThu, 04 Jul 2019 09:55:00 +03004. Juli 2019

Heute fand in Wladiwostok (auf der Insel Russki) die feierliche Eröffnung der Fernöstlichen Filiale der Gazprom 335 statt. Dies ist ein Engineering-Fachbereich für die Umsetzung von Projekten der Gazprom-Gruppe auf dem Gebiet der Förderung von Kohlenwasserstoffen auf dem Schelf sowie der Erdgasverarbeitung und –verflüssigung im Fernen Osten Russlands.

An dieser Veranstaltung nahmen Vitaly Markelov, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der PAO Gazprom, und Oleg Kozhemyako, Gouverneur der Verwaltungsregion Primorje, teil.

Die Filiale wird insbesondere für die Koordination von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, für die Entwicklung einzelner Bauelemente und Ausrüstungen von Systemen für die Offshore-Förderung von Kohlenwasserstoffen und für Anlagen für Gasaufbereitung und Herstellung von LNG sowie für die Kooperation auf dem Gebiet der Nutzung von integrierten robotechnischen Industrieanlagen zuständig sein. Der Fachbereich wird Forschungen auf den Gebieten des Marketing und der Logistik materieller und technischer Ressourcen in dieser Region vornehmen sowie urheberrechtliche Aufsicht und Herstelleraufsicht über den Bau von Objekten, die im russischen Fernen Osten angesiedelt sind, gewährleisten.

Als regionaler Partner der Gazprom agiert die Fernöstliche Föderale Universität, die über eine moderne Ausbildungs- und Forschungsbasis auf der Insel Russki verfügt.

Hintergrundinformation

Die Gazprom 335 (gehört der Gazprom-Gruppe an) befasst sich mit der Schaffung moderner Technologien und Ausrüstungen für den Aufschluss von Schelflagerstätten sowie für die Erdgasverarbeitung und –verflüssigung. Die Fernöstliche Filiale wurde im Auftrag von Präsidenten Vladimir Putin gegründet, den er auf dem Östlichen Wirtschaftsforum 2018 erteilt hatte.

Die Interaktionen der Gazprom und der Fernöstlichen Föderalen Universität erfolgen im Rahmen der Roadmap zur Errichtung eines Zentrums für Engineering und Entwicklung der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit in den Jahren 2019–2022.

 



]]>https://www.gazprom.de/press/news/2019/july/article483724/https://www.gazprom.de/press/news/2019/july/article483724/?from=rssKaufvertrag zu turkmenischem Gas wurde unterzeichnetWed, 03 Jul 2019 15:45:00 +03003. Juli 2019

Am 1. Juli schloss die Gazprom Gruppe einen Vertrag zum Kauf von Erdgas beim Staatskonzern Turkmengas für die Dauer von fünf Jahren (bis 30. Juni 2024).

Nach Maßgabe dieses Vertrages werden die Gasliefermengen aus Turkmenistan für das Gazprom-Portfolio bis zu 5,5 Milliarden Kubikmeter jährlich betragen.

Hintergrundinformation

Die Gazprom Gruppe nahm im April 2019 den Kauf von turkmenischem Gas wieder auf. Die Liefermengen im Rahmen des kurzfristigen Vertrages vom 15. April bis 30. Juni lagen bei 1,2 Milliarden Kubikmeter.

 



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