Der Bau der Eisenbahnbrücke für Güterlieferungen an das Gasverarbeitungswerk Amur begann

NIPIGAZ

Anna Mulkova

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Gazprom Pererabotka Blagoveshchensk

Der erste Rammpfahl für das Fundament der künftigen Eisenbahnbrücke über den Fluss Bolschaja Pjora (Kreis Swobodnenski) wurde verankert. Diese Brücke ist für Güterlieferungen an das Gasverarbeitungswerk Amur bestimmt.

Die Brücke über den Fluss Bolschaja Pjora ist Bestandteil der Eisenbahnstrecke, die das Gasverarbeitungswerk Amur mit der Transbaikal-Eisenbahn verbindet. Die Brücke wird 252 Meter lang sein. Sie wird aus acht Stützen und sieben Brückenfeldern bestehen.

Der Bau weiterer Objekte der Bahninfrastruktur wird fortgesetzt: 45 Kilometer lange Betriebsgleise, zwei Bahnstationen (Sawodskaja und Sawodskaja-2) sowie eine Hochbahn über die Autostraße Blagoweschtschensk – Swobodny.

Beim Bau dieser Objekte kommen einzigartige technische Verfahren zum Einsatz. In der Konstruktion der Hochbahn ist unter anderem ein aushebbarer Oberbau vorgesehen. Er wird es ermöglichen, Großfrachten für das Gasverarbeitungswerk Amur auf der Autostraße zu transportieren.

Beim Bau von Objekten der Bahninfrastruktur sind 225 Personalkräfte und 104 Maschineneinheiten eingesetzt.

Hintergrundinformation

Das Gasverarbeitungswerk Amur wird zum größten Betrieb für die Aufbereitung von Erdgas in Russland. Es wird zu den weltweit größten Betrieben dieser Art gehören. Seine Sollleistung wird 42 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich betragen. Das Gasverarbeitungswerk wird auch weltgrößte Kapazitäten für die Heliumproduktion umfassen – bis zu 60 Millionen Kubikmetern jährlich. Für die Errichtung des Werkes kommen Technologien des deutschen Konzerns Linde zum Einsatz. Die Gesamtfläche des Gasverarbeitungswerkes Amur wird 800 Hektar betragen.

Das Gasverarbeitungswerk Amur ist ein wichtiger Bestandteil der technologischen Kette für Erdgaslieferungen nach China über die Ostroute. Der Betrieb wird über die Pipeline Power of Siberia Mehrkomponentengas aus den Gasförderungszentren Jakutien und Irkutsk beziehen, die von der Gazprom im Rahmen des Östlichen Gasprogramms errichtet werden.

Investor und Auftraggeber des Bauprojekts für das Gasverarbeitungswerk Amur ist Gazprom Pererabotka Blagoveshchensk (Unternehmen der Gazprom Gruppe).

Die Bauarbeiten werden von NIPIGAZ geleitet, einem marktführenden russischen Zentrum für Management in den Bereichen Planung, Lieferung, Logistik und Bauwesen (Unternehmen der SIBUR Gruppe).

Die Bauarbeiten werden 2019 ihren Höhepunkt erreichen, wenn an der Baustelle mehr als 15.000 Personen eingesetzt sein werden.

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