Unter Gazprom-Beteiligung wurden im Jahr 2020 Eigentümer von 1.460 Kilometern unbewirtschafteter Gasnetze ermittelt

PRESSEMITTEILUNG

Der Aufsichtsrat der PAO Gazprom nahm Informationen zur Kenntnis über die Umsetzung von Maßnahmen, die auf die Bestandaufnahme unbewirtschafteter Objekte der Gaswirtschaft in den Regionen und auf eine Optimierung des Verfahrens für deren Übertragung auf Fachunternehmen für den weiteren Betrieb nach Maßgabe russischen Rechts ausgerichtet sind.

Festgestellt wurde, dass eine rechtzeitige Diagnostik, technische Wartung und Instandsetzung von Gasnetzen als Grundstein für eine zuverlässige Gasversorgung von Verbrauchern dienen. Der berechtigte Eigentümer ist dazu verpflichtet, die bestehende Gasinfrastruktur instand zu halten und in die Arbeiten an deren Objekten nur Fachunternehmen einzubeziehen, damit sie reibungslos funktioniert.

Gasverteilerunternehmen der Gazprom ermitteln weiterhin im Zuge von Inspektionen unbewirtschaftete Gaspipelines. Gasnetze, die keinen Eigentümer haben, werden nicht sachgerecht gewartet und überwacht. Über 70 Prozent solcher Objekte befinden sich in den Regionen der Föderationskreise Nordkaukasus, Wolga und Sibirien.

Gasverteilerunternehmen der Gazprom informieren die lokalen Selbstverwaltungsbehörden über festgestelltes unbewirtschaftetes Vermögen. Sofern die lokalen Selbstverwaltungsbehörden keine Maßnahmen treffen, werden entsprechende Informationen an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Infolge dieser Arbeit wurden im Jahr 2020 die Eigentumsrechte an 1.200 Kilometern Gaspipelines auf die Kommunen übertragen und Eigentümer von weiteren 261 Kilometern Gasnetze wurden ermittelt.

Zugleich setzt Gazprom Interaktionen mit Behörden fort, um rechtliche Regelungen in diesem Bereich zu vervollkommnen. Der Konzern ist der Meinung, dass es notwendig ist, eine strikte Vorgehensweise bei der Ermittlung unbewirtschafteter Objekte zu bestimmen und das Kontrollverfahren über deren Umsetzung zu definieren. Sonstige Gazprom-Initiativen sind darauf ausgerichtet, Anreize für den Erwerb und die Instandhaltung solcher Objekte zu schaffen und die Frist für deren Erfassung als unbewirtschaftete Objekte von einem Jahr auf drei Monate herabzusetzen.

Der Vorstand wurde damit beauftragt, die Arbeit an der Umsetzung von Maßnahmen fortzuführen, die auf die Bestandaufnahme unbewirtschafteter Objekte der Gaswirtschaft in den Regionen und auf eine Optimierung des Verfahrens für deren Übertragung auf Fachunternehmen für den weiteren Betrieb nach Maßgabe russischen Rechts ausgerichtet sind.

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