SEHA Gazprom League

Die SEHA Gazprom League (bis 2013 – SEHA LEAGUE) ist ein Handballverein in Südosteuropa. Er wurde 2011 auf Initiative der Sportföderationen von Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und der Slowakei gegründet, um den Handball in der Balkanregion zu entwickeln. Im Jahr 2013 wurde Gazprom zum Generalsponsor des Vereins.

Die League weitete ihre Präsenz dank der Unterstützung von Gazprom auf neue Länder aus, und die Wettkämpfe gewannen an Format. Den ursprünglichen Teilnehmern schlossen sich Mannschaften aus Belarus, China, Rumänien, Russland, Slowenien, der Ukraine und Ungarn an. Neben dem traditionellen Turnier der League, an dem die besten Teams nationaler Meisterschaften teilnehmen, gilt das Final Four als besonderes Sportevent. Es wurde in verschiedenen Jahren in Zagreb und Varazdin (Kroatien), Skopje (Nordmazedonien), Novi Sad (Serbien), Veszprem (Ungarn) und Brest (Belarus) ausgetragen.

Die SEHA Gazprom League trägt nicht nur zur Entwicklung der Klubs, die ihr angehören, sondern auch zum allgemeinen Niveau der nationalen Meisterschaften in den Teilnehmerländern der SEHA bei. Strenge Kriterien für die Auswahl in die League dienen als Ansporn für eine stetige Verbesserung sportlicher Fertigkeiten der Teams. Die Auswahl findet jedes Jahr statt, und die Anzahl der Bewerber für die Spiele in der SEHA Gazprom League steigt, deshalb wechseln die Teilnehmerländer hin und wieder.

Gazprom setzt mehrere soziale Programme in Partnerschaft mit der SEHA Gazprom League um. Das Projekt Be8player ist ausschließlich den Fans gewidmet. Es zielt darauf ab, die Freundschaft zwischen den Fans auf den Tribünen zu fördern.

Mit Unterstützung der Gazprom wird die Hauptidee, die der League zugrunde liegt, erfolgreich implementiert. Sie soll Sportler, Fans und alle Freunde des Handballs unter dem Motto #Experiencehandball vereinen.

Saison 2018/2019

An der Saison 2018/2019 nahmen Mannschaften aus Belarus, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien und der Slowakei teil. Das Final Four fand im belarussischen Brest statt. Auf Rang eins stieg der nordmazedonische Klub Vardar.

Saison 2019/2020

Die Saison 2019/2020 setzte einen Rekord im Hinblick auf die Anzahl der Teilnehmerländer: Es trafen Teams aus Belarus, China, Kroatien, Nordmazedonien, Russland, Serbien, der Slowakei, der Ukraine und Ungarn aufeinander. Erstmals haben sich der League ein Repräsentant aus Asien – die Mannschaft Beijing Sport University (China) –, der russische Vizechampion Spartak Moskau und der Pokalsieger der Ukraine Motor Saporischschja, ukrainischer Landesmeister unter Mannschaften der Superliga, angeschlossen. Im Rahmen des Final-Four-Turniers gewann der ungarische Handballclub Telekom Veszprem den Meistertitel, Nordmazedoniens Spitzenclub Vardar kam auf Rang zwei und Brest GK Meschkow aus Belarus errang Bronze.

Saison 2020/2021

Turniere dieser Saison, geprägt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, wurden jedoch dank einem flexiblen Ansatz sowie Möglichkeiten für räumlich getrennte Kooperationen und neuen Formaten des Zusammenwirkens im großen Stil ausgetragen. Der Wettspielkalender wurde mit Rücksicht auf alle internationalen und inländischen Protokolle zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zusammengestellt. Zehn Clubs nehmen an den Wettspielen teil. Der Kampf um den Einzug ins Final Four findet im August 2021 statt und das Final-Four-Endspiel wird ein Monat später – im September 2021 – ausgetragen.